Kirchliches Zentrum in Grevenbroich geplant

Das Grevenbroicher Seelsorgeteam schaut zuversichtlich nach vorn. Foto: TZ
Das Grevenbroicher Seelsorgeteam schaut zuversichtlich nach vorn. Foto: TZ

Die Katholiken im Seelsorgebereich „Elsbach/Erft“ sind nicht nur wegen des Weihnachtsfestes voller Vorfreude. Rund um die Grevenbroicher Innenstadt-Kirche St. Peter und Paul wird schließlich vieles für die Zukunft geplant.

Am Ostwall gestalten Handwerker gerade ein Gebäude um, das der künftige leitende Pfarrer nach Ostern beziehen soll. Daneben, im Bernardushaus, soll „ein Haus der katholischen Kirche für die Stadt Grevenbroich“ entstehen. So bezeichnet Kreisdechant Monsignore Guido Assmann als Pfarrverweser das Projekt. Der unter Denkmalschutz stehende Komplex beherbergt das Jugendcafé „Kultus“, das Jugendferienwerk sowie diverse Büro- und Besprechungsräume.

„Nicht von heute auf morgen, aber in absehbarer Zeit“, sagt Assmann, können dort auch das Pastoralbüro sowie Angebote von Kooperationspartnern wie dem Familienforum oder dem Caritasverband eine Herberge finden. Türen zur Kirche öffnen soll das Zentrum. „Wir wollen nicht nach außen signalisieren, dass wir uns zurückziehen, sondern zeigen, dass wir als Kirche in die Gesellschaft hineinwirken“, so Assmann.

Auch personell geht es voran: Neben Pfarrer Georg Breu, Schwester Maria Cieslik als Pastoralreferentin und Gemeindereferentin Andrea Tigges verstärkt Kaplan Michael Mohr jetzt das Seelsorgeteam. Zum 1. Januar kommt Manfred Jansen als ständiger Diakon hinzu.