Kloster Langwaden feiert 50-jähriges Bestehen

In Langwaden leben seit 50 Jahren Zisterzienser. Foto: TZ
In Langwaden leben seit 50 Jahren Zisterzienser. Foto: TZ
Seit 50 Jahren besteht in Langwaden das einzige Zisterzienser-Kloster im Erzbistum Köln. Das ist den Mönchen unter Leitung von Pater Prior Bruno Robeck ein großes Jubiläumsjahr wert.
 
Prominenter Besuch würdigt das Ereignis: Am Sonntag, 6. Februar, feiert der Generalabt des Ordens, Mauro-Giuseppe Lepori, ab 10.20 Uhr das Hochamt in der Klosterkirche. Am Samstag, 19. März, beginnt um 9.30 Uhr ein Einkehrtag unter dem Leitwort „50 Jahre Zisterzienser Langwaden – was lehrt uns das Leben des heiligen Benedikt von Nursia?" Ab 17 Uhr ist ein Pontifikalamt mit Erzbischof Kardinal Joachim Meisner vorgesehen. 

Zahlreiche Veranstaltungen schließen sich an. „Kamingespräche“ im Zeichen des Jubiläums stehen ebenso auf dem Kalender wie eine Jugendvesper, eine Gala in Kooperation mit der Kirmesgesellschaft und ein Tag der offenen Tür mit dem Vorsitzenden der Deutschen Ordensoberen-Konferenz, Prämonstratenser-Abt Hermann-Josef Kugler. Das klösterliche Leben in Langwaden begann im zwölften Jahrhundert mit den Prämonstratenserinnen. Während der Säkularisation wurde das Kloster aufgehoben, gelangte in Privatbesitz und wurde in der Zeit des Nationalsozialismus als Arbeitslager missbraucht.
 
Vor 50 Jahren kamen die Zisterzienser aus Neuss und begannen den Neuaufbau unter Leitung von Prior Pater Theobald Stibitz, der heute wieder im Kloster lebt. Stibitz an der Spitze folgten der inzwischen verstorbene Pater Bernhard Thebes – später Abt von Osek –-, Basilius Ullmann und Bruno Robeck.