Kloster Langwaden wird aufwendig saniert

Prior Bruno Robeck (links) führte Landrat Petrauschke durch die Baustelle. Foto: TZ
Prior Bruno Robeck (links) führte Landrat Petrauschke durch die Baustelle. Foto: TZ
Im Jahr 51 nach der Klostergründung leben die Zisterzienser in Langwaden wieder auf einer Großbaustelle. Wie weit die aufwendigen Sanierungsarbeiten vorangeschritten sind, erläuterte Pater Prior Bruno Robeck jetzt bei einem Rundgang mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der zugleich Vorsitzender des Fördervereins „Freunde des Klosters Langwaden“ ist.
 
Es stehen Investitionen von etwa 2,7 Millionen Euro an – ein großer Teil wird in den Brandschutz fließen. Da eine Fluchttreppe unter den Auflagen des Denkmalschutzes gebaut werden muss, wurden gleich mehrere Decken des Hauses durchbrochen. Auch Wasserleitungen, Sanitäranlagen und der Fahrstuhl werden bei dieser Gelegenheit erneuert beziehungsweise vergrößert. Trotz Lärm und Schmutz lässt sich der Konvent nicht beirren.
 
„Wir sollten für die vielen Baustellen eher dankbar als darüber verärgert sein, denn sie zeigen an: Hier wurde Handlungsbedarf entdeckt, und hier setzen sich Kompetenz und Kraft durch, den Bedarf zur Tat werden zu lassen“, so der Prior. Oder anders ausgedrückt: „Wer baut, sagt Ja zum Leben und zur Zukunft. Wer baut, sagt letztlich auch Ja zu Gott, der uns unser Leben und unsere Umgebung gegeben hat, damit wir sie im Guten gestalten.“ Im April 2013 wird das Sanierungsprojekt voraussichtlich beendet sein.