Knechtsteden: Barockes Torhaus ins rechte Licht gerückt

Das Knechtstedener Torhaus ist ab sofort beleuchtet.
Das Knechtstedener Torhaus ist ab sofort beleuchtet.

Pünktlich zur Weihnachtszeit erstrahlt in Knechtsteden ein neues Licht: Der Förderverein für das Missionshaus der Spiritaner hat barocke Torhaus aus dem Jahr 1723 beleuchtet. Bisher wurde lediglich die romanische Basilika des Klosters illuminiert.

„Im Durchgang des Torhauses gab es nur eine Energiesparlampe“, berichtet Stephan Großsteinbeck vom Vorstand des Fördervereins. Auf Anregung des Direktors des benachbarten Norbert-Gymnasiums, Johannes Gillrath,  sind nun Nägel mit Köpfen gemacht worden. Nach mehreren abendlichen Beleuchtungsproben wurde das passende Leuchtmittel – ein energiesparender LED-Scheinwerfer mit der Lichtfarbe „Warmweiß“ – ausgewählt. Dann ist in Absprache mit der Denkmalpflege der Standort des Lichtmastes festgelegt worden.

Ein morscher Baum wurde gefällt, die Stromleitungen wurden verlegt und angeschlossen. Viele Vereinsmitglieder unter dem Vorsitz von Hermann-Josef Lenz waren ehrenamtlich an der Planung und Ausführung des Vorhabens beteiligt. Elektriker und Ingenieure machten sich ebenso nützlich wie die Baumfäller. Jetzt werden noch die verfaulten Holztüren hinter dem Torhaus in der Seitenmauer ersetzt. Und auch das erfolgt durch Vereinsmitglieder, nämlich die Schlosser und Schmiede, die den alten Knechtstedener Werkstätten neues Leben einhauchen.