Knechtsteden: Kammerchor an der Basilika bot Weihnachtskonzert der Extraklasse

Kantor Bert Schmitz dirigierte Kammerchor und Orchester in der Knechtstedener Basilila. Foto: M. Vitz
Kantor Bert Schmitz dirigierte Kammerchor und Orchester in der Knechtstedener Basilila. Foto: M. Vitz
Kurz vor seinem 30. Geburtstag bewies der renommierte Kammerchor an der Basilika Knechtsteden unter dem souveränen Dirigat von Bert Schmitz wieder einmal seine Klasse. In der vollbesetzten heimischen Basilika glänzte er bei einem Weihnachtskonzert mit anspruchsvoller französischer Barockmusik.
 
Begleitet wurde der Chor vom Barock-Orchester Consortium Musica Sacra Köln auf Originalinstrumenten mit Traversflöten, Blockflöten, Oboen, Streichern, Laute, Orgel, Trompeten und Pauken. Zwei Werke von Marc-Antoine Charpentier und eine Suite a la Pastorella von Georg Philipp Telemann standen  auf dem Programm.
 
Mit der selten gespielten Messe de Minuit Pour Noël von Marc Antoine Charpentier und dem weltbekannten Te Deum (Eurovisionshymne) - ebenfalls von Charpentier - sowie dem melodiös klangvoll-durchsichtigen Instrumentalstück von Telemann begeisterten Chor und Orchester das aufmerksame Publikum. Die Messe hat in Frankreich eine ähnlich herausragende Bedeutung für viele Menschen wie der Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ aus dem „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebastian Bach wie in Deutschland.
 
Die Messe de Minuit Pour Noël mit ihren bekannten französischen Weihnachtsliedern und das Te Deum wurden in Originalsprache präsentiert und verzückten so manchen Zuhörer. Die überaus versierten Choristen übernahmen nicht nur gekonnt die ursprünglich für Solisten komponierten Teile, sondern meisterten unter dem klaren und unaufgeregten Dirigat von Schmitz auch die hohe musikalische Herausforderung der häufigen Tempowechsel.
 
Fazit: Ein rundum für alle Anwesenden beglückendes Weihnachtskonzert, die Zuhörer bedankten sich mit einem nicht endenwollenden tosenden Applaus.