Knechtstedener Basilika wird saniert

Bald rücken die Gerüstbauer an zur romanischen Basilika. Foto: TZ
Bald rücken die Gerüstbauer an zur romanischen Basilika. Foto: TZ
Wenn die Wallfahrtszeit beendet und das Festival alter Musik ausgeklungen ist, dann rücken die Gerüstbauer an: Die romanische Klosterbasilika in Knechtsteden wird saniert. 

Fachleute werden Schimmel und andere Mängel an den Innenwänden bekämpfen und für einen neuen Anstrich sorgen. Dabei gehen sie in zwei Abschnitten vor, und das hat seinen Grund: „Im Advent müssen die Arbeiten im Langhaus beendet sein. Zur Vorbereitung auf Weihnachten müssen dann Gottesdienste stattfinden können", betont Spiritaner-Pater Hermann-Josef Reetz, der Rektor der Basilika.
 
Zunächst nehmen die Experten im Oktober und November das Langhaus bis zum Altar, wo eine Staubschutzwand eingezogen wird, in Angriff. In dieser Zeit ist die Kirche nur zu den Gottesdiensten geöffnet, die in Altarraum und Querhaus gefeiert werden. Im Bauabschnitt ab Februar, wenn das Langhaus wieder hergestellt ist, werden Querhaus und Altarraum saniert. 

Geistliche Kompositionen von Domenico Mazzocchi und Heinrich Schütz lässt das Vokalensemble „cantar e suonar" am Samstag, 18. August, ab 18 Uhr in der Basilika erklingen. Der Erlös kommt dem Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden zu Gute und dient somit dem Erhalt der Klosteranlage.