Knechtstedener Werkstätten werden auf Vordermann gebracht

In den alten Klosterwerkstätten wird kräftig angepackt.
In den alten Klosterwerkstätten wird kräftig angepackt.

Die Arbeiten in den Knechtstedener Klosterwerkstätten machen gute Fortschritte. Diese Zwischenbilanz zieht der Förderverein für das Missionshaus.

Die Suche nach freiwilligen Helfern zur Herrichtung der Schlosserei mit alten Werkzeugen und Bearbeitungsmaschinen und des Diesel-Generatorsatzes (Baujahr 1929) war ein großer Erfolg. Aus den fast 30 Hilfswilligen hat sich eine Stammmannschaft von 18 „Aktivisten“ herauskristallisiert. Es sind allesamt erfahrene Fachleute, die Samstag für Samstag (der Karnevalssamstag war arbeitsfrei) vier Stunden ihre Fachkenntnisse und Arbeitskraft zur Verfügung stellen.
 
Die Helfer haben zunächst mit dem Aufräumen und Säubern der Werkstätten begonnen. Jetzt werden die Materialien und Werkzeuge (aus-) sortiert, die Maschinen gereinigt und gewartet. Die Esse der in der Schlosserei integrierten kleinen Schmiede befindet sich in Aufarbeitung. Das Schmiedefeuer darf aber erst wieder lodern, wenn der  Kamin von einer Fachfirma saniert worden ist. Beim „Flottmachen“ des Diesel-Generatorsatzes sind die Spezialisten gut vorangekommen. Der  über 30-jährige Betriebsstillstand erforderte umfangreiche Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowohl am Diesel als auch am Generator. 
 
Bevor der erste Startversuch erfolgen kann, muss der zum Starten des Diesels notwendige Druckluftbehälter, der mit einem Betriebsdruck von 15 bar als Anlasser dient, ausgebaut und zu einer Firma nach Mönchengladbach transportiert werden. Dort wird geprüft, ob er dem erforderlichen Prüfdruck von 25 bar standhält. Die Druckprobe erfolgt durch Vermittlung eines Helfers zum Nulltarif. Nach dem Wiedereinbau kann dann ein Startversuch erfolgen.
 
Auf dem Weg, die Schlosserei und das Dieselaggregat so herzurichten, dass sie wieder in einem vorzeigbaren Zustand sind, ist der Förderverein - dank der hochmotivierten und engagierten Helfer - ein gutes Stück  vorangekommen. Nun freut sich der Vorstand darauf, nach Abschluss der Arbeiten Führungen und Vorführungen anbieten zu können.