Kolumbarium am Kloster Langwaden im Bau

Kolumbarium geplant: Alois Seimetz, Geschäftsführer der Langwadener Klosterbetriebe. Foto: TZ
Kolumbarium geplant: Alois Seimetz, Geschäftsführer der Langwadener Klosterbetriebe. Foto: TZ

Vor der Mauer des Langwadener Zisterzienser-Klosters sollen sieben Granit-Stelen mit insgesamt 240 Urnengräbern entstehen. Die Planung des neuen Friedhofs steht im Zusammenhang mit der Umgestaltung des sogenannten Französischen Gartens. Das Kolumbarium soll eine Brücke zwischen Kapelle, Kreuzweg und Mönchsfriedhof schlagen und wird mit einer Eibenhecke umrahmt sowie mit zwei Toren geschmückt, die in der Benediktiner-Abtei Königsmünster im Sauerland geschmiedet werden.

„In die Tore werden Psalmen und prägnante Zitate aus den Regeln des heiligen Benedikt eingearbeitet“, so Alois Seimetz, der Geschäftsführer der Langwadener Klosterbetriebe. Der Konvent unter Leitung von Prior Pater Bruno Robeck hat das Projekt unter das Leitwort „Gastfreundschaft für die Lebenden und die Toten“ gestellt.

„Damit kommen wir einem vielfach geäußerten Wunsch von Menschen nach, die gern an einem Gebetsort ihre letzte Ruhe finden möchten“, heißt es. Im Rahmen des Friedhofsbaus werden die Wege des Klosterparks und der Kapellenvorplatz neu gestaltet. „Wir haben dafür ein helles Material gewählt, das in Erholungsgebieten und auf Golfplätzen verwendet wird. Unser Französischer Garten wird damit enorm aufgewertet“, berichtet Seimetz. An der Gebührenordnung für das Kolumbarium arbeitet er gerade.