Kräutersegnung der kfd in Langwaden findet immer mehr Zuspruch

Prior Pater Bruno Robeck segnete zum Hochfest Mariä Himmelfahrt die Kräuter der Frauen aus Wevelinghoven und Kapellen. Foto: TZ
Prior Pater Bruno Robeck segnete zum Hochfest Mariä Himmelfahrt die Kräuter der Frauen aus Wevelinghoven und Kapellen. Foto: TZ

Die Kräutersegnung zum Hochfest Mariä Himmelfahrt erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das zeigte sich jetzt im Zisterzienser-Kloster Langwaden, in das die kfd-Frauengemeinschaft St. Martinus aus Wevelinghoven geladen hatte. Die Kapelle war zum Gottesdienst voll besetzt, und als Prior Pater Bruno Robeck am Marienbrunnen im Klostergarten die Kräuter segnete, waren rund 100 Frauen – und einige Männer – dabei.

Aus bescheidenen Anfängen ist eine Traditionsveranstaltung geworden. kfd-Sprecherin Doris Leusch hatte vor über zehn Jahren die Idee, zu Mariä Himmelfahrt eine Messe zu feiern, Vorträge zu Wild- und Heilkräutern zu hören oder Kräutersalben anzufertigen. Seit acht Jahren ist die kfd nun in Langwaden zu Gast, und Leuschs Nachfolgerin Anita Moll bringt es auf den Punkt: „Die Frauengemeinschaft in Wevelinghoven versteht es schon seit langem, moderne und alte kirchliche Traditionen zu verbinden.“ Dazu dient auch die Kräutersegnung, nach der es diesmal Kartoffelsuppe mit Kräutern gab.

Ausgangspunkt sind die Legenden übers leere Grab Mariens: Demnach befanden sich darin wohlriechende Blumen, und der Erde soll ein wundersamer Kräuterduft entströmt sein. Längst bleiben die Wevelinghovenerinnen nicht mehr allein. Auch aus der kfd St. Clemens in Kapellen schließt sich ihnen eine größere Gruppe an.