Kreiskatholikenrat hielt Klausurtagung ab

Der Vorstand des Kreiskatholikenrats bei der Klausurtagung.
Der Vorstand des Kreiskatholikenrats bei der Klausurtagung.
Der Kreiskatholikenrat will das Leben der Kirche engagiert begleiten und gestalten. Das hat sich das Gremium unter Vorsitz von Cornel Hüsch bei einer Klausurtagung im Gästehaus „Maria in der Aue“ im Bergischen Land vorgenommen. 

An den von Dr. Stephan Engels vom Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln moderierten Gesprächen nahmen auch Kreisdechant Monsignore Guido Assmann und Pfarrer Marcus Bussemer, der Kreisjugendseelsorger, teil. Das zuletzt erstmals in der Neusser Fußgängerzone aufgestellte „Zelt der Begegnung“ spielt eine wichtige Rolle dabei, den christlichen Glauben offensiv zu vertreten. Dort stehen Laien und Geistliche Rede und Antwort im Gespräch über Gott und die Welt. Als nächstes wird das Zelt am Samstag vor Pfingsten am Dormagener Rathaus aufgebaut. Weitere Aktionen dieser Art sind in Grevenbroich und Kaarst geplant. Einen „Abend der Pfarrgemeinderäte“ zu innerkirchlichen Themen kann sich der Katholikenrat ebenso gut vorstellen wie einen „Tag der katholischen Verbände“ zu Schwerpunkten wie „Arbeit und soziale Gerechtigkeit“. Der Neujahrsempfang soll auch nächstes Jahr wieder viele Multiplikatoren zusammenführen, und zwar im Augustinerinnen-Kloster Immaculata. Der mit 3000 Euro dotierte Hermann-Straaten-Preis für mustergültige Initiativen vor Ort soll künftig nicht nur in Neuss, Kaarst, Büderich und Glehn, sondern im gesamten Kreisdekanat ausgelobt werden.
 
Darüber hinaus gibt es jetzt einen Arbeitskreis unter Leitung von Vorstandsmitglied Heiner Cöllen und Pfarrer Bussemer, der sich um aktuelle Themen und die Öffentlichkeitsarbeit kümmern wird. Um die Kommunikation mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Seelsorgebereichen zu fördern, hat der Katholikenrat außerdem einen Arbeitskreis „Pfarrgemeinderäte“ aus der Taufe gehoben. Auch Foren zum überörtlichen Erfahrungsaustausch sind vorgesehen. „Die Kommunikation zwischen uns und den Pfarrgemeinderäten soll keine Einbahnstraße sein, sondern wechselseitig, aktiv und selbstbewusst von beiden Seiten geführt werden“, gab Hüsch die Devise aus.