Kunstausstellung übers Fahrradfahren im Kloster Langwaden eröffnet

"Ende einer Radtour": Acryl auf Leinwand von Horst Schleicher im Kloster Langwaden. Foto: TZ

Pünktlich zur Sommersaison sind im Zisterzienser-Kloster Langwaden Kunstwerke zum Thema „Fahrradfahren“ zu sehen. Zur Eröffnung sprach Prior Pater Bruno Robeck. „Wer Fahrrad fährt, spürt Luft, Hitze und Kälte und nimmt die Landschaft um sich wahr. Der Radfahrer bemerkt schon jede kleine Steigung der Straße. Beim Fahrradfahren spürt man, wie die Technik ein Hilfsmittel bleibt, die auf den menschlichen Einsatz angewiesen ist. Beim Fahrradfahren kann man also viele Erfahrungen sammeln”, so der Mönch.

Kurator Robert Jordan, der schon einmal eine Ausstellung zur „Tour de France“ organisierte, hat eine Mischung aus Fotografie und Malerei zusammengestellt und acht Künstler aus der Region für das Projekt begeistert. Es sind Amede Ackermann, Hilla Baecker, Jürgen Holitschke, Maria Helena Isaza Santa, Silja Meier, Tilman Neubert, Heike Plohs und Horst Schleicher. Sie leben und arbeiten in Neuss, Grevenbroich und Jüchen.

„Es war mir wichtig, zu ergründen, wie man das Thema Radfahren überhaupt mit Kunst zusammenführen kann“, so Jordan. Es sollte um ein alltägliches Thema der Menschen gehen, etwas, das viele jeden Tag beschäftigt, aber in der Kunst bisweilen kaum vorkommt. Und das ist gelungen. Die Ausstellung ist täglich bis zum 31. August zu sehen. Der Eintritt ist frei.