Langwaden seit zehn Jahren selbständig

Zehn Jahre Prior: Pater Bruno Robeck. Foto: TZ
Zehn Jahre Prior: Pater Bruno Robeck. Foto: TZ

Im Jahr 2004 erhob Zisterzienser-Abt Thomas Denter von Marienstatt das Kloster Langwaden zum selbständigen Priorat und setzte Pater Bruno Robeck als Leiter des Hauses ein. Nun, zehn Jahre später, zog Robeck eine rundum positive Bilanz.

„2004 hatten wir fünf ewige Professen, heute sind es sieben. Dazu kommt ein Mitbruder mit zeitlicher Profess und ein Postulant. Und von allen sind vier jünger als 50 Jahre“, so der selbst 44-jährige Ordensmann. Robeck und seine Mitbrüder feierten im Gedenken an die Erlangung der Selbständigkeit einen Dankgottesdienst mit Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach und  blickten dankbar zurück.

Pater Theobald Stiebitz, der Gründungsprior, der in Langwaden seinen Lebensabend verbrachte, hat das vergangene Jahrzehnt ebenso geprägt wie das große Bauprojekt für einen besseren Brandschutz und eine moderne Wasserversorgung. „Wir haben auch die wirtschaftlichen Herausforderungen gestemmt und sind jetzt in einem ruhigen Fahrwasser“, so Robeck.

Nun gelte es, Langwaden als Ort des Gebets zu erhalten, „und das ist nicht selbstverständlich“. Die Zisterzienser arbeiten mit der Diözesanstelle „Geistliche Berufe“ zusammen, sind präsent an Orten des kirchlichen Lebens, wo die Menschen Fragen nach ihrem Lebenssinn stellen, und haben einen ansprechenden Internet-Auftritt:www.klosterlangwaden.de