Langwadener Klostergarten neu gestaltet

Im Klostergarten (von rechts): Landrat Petrauschke, Prior Bruno Robeck, Johannes Nordmann, Volker Große und Frank Vohwinkel.
Im Klostergarten (von rechts): Landrat Petrauschke, Prior Bruno Robeck, Johannes Nordmann, Volker Große und Frank Vohwinkel.
Der Klostergarten der Zisterzienser in Langwaden wird kontinuierlich fortentwickelt. Davon überzeugte sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bei einem Rundgang mit Pater Prior Bruno Robeck. Gemüse und Kräuter werden nun nach den Bioland-Richtlinien angebaut und in einem neu errichteten Kloster-Hofladen verkauft.

Im Herbst 2011 begann der Klostergärtner und gelernte Biobauer Frank Vohwinkel in Kooperation mit dem Planungsamt des Rhein-Kreises Neuss seine Arbeit. Gemeinsam mit Amtsleiter Johannes Nordmann und Volker Große, Abteilungsleiter Landschaftsplanung, wurde eine Konzeption zur behutsamen gestalterischen Weiterentwicklung und Strukturierung des Geländes entwickelt. Dabei sollten insbesondere die typischen Elemente eines Klostergartens in die vorhandene Anlage integriert werden. In Abstimmung mit den Mönchen wurde die kreuzartige Wegeführung in einer Achse durch eine Allee aus hochstämmigen Apfelbäumen betont.

Durch das Lichten und teilweise Roden der Sträucher und Bäume am Rand entstand der Raum für eine weitere Strukturierung des Gartens. Insbesondere vor den sonnenexponierten Klostermauern wurden typische Spaliergehölze aus Birnen, Pflaumen und Nektarinen gepflanzt. Weitere Obstbaumreihen aus Quitte und Mispel kamen hinzu. Finanziert wurden die Maßnahmen vom Rhein-Kreis Neuss mit Fördermitteln des Landes. Eine weitere Zusammenarbeit des Rhein-Kreises Neuss mit dem Kloster Langwaden zur Entwicklung des Klostergartens ist bereits vereinbart worden.

Der Garten liegt direkt neben der Klosterkapelle. Er wurde 1961 nach Einzug der Mönche errichtet, ist mit einer Feldbrandsteinmauer umfriedet, umfasst 1,1 Hektar und gehört zum Klausurbereich.