Langwadener Mönche gehen im Internet in die Offensive

Das Langwadener Mönchsleben wird im Internet neu beleuchtet. Foto: TZ
Das Langwadener Mönchsleben wird im Internet neu beleuchtet. Foto: TZ
Die Zisterzienser haben ihre neue Homepage freigeschaltet. "Sie stellt die vierfache Prägung Langwadens klarer heraus", freut sich Pater Bruno Robeck, der Prior des Klosters.

Auf der Seite www.klosterlangwaden.de werden jetzt die Bereiche "Mönch sein" (= Zisterzienserleben), "Kraft finden" (= Seelsorge, geistliche und kulturelle Angebote), "Obdach geben" (= karitative Tätigkeit im Netzwerk Mensch) und "Leib stärken" (= Gästehaus und Gastronomie) beleuchtet. Das Bildmaterial wird nach und nach erneuert.

Auf der weltweiten Datenautobahn wird das Mönchsein im Zisterzienserorden als Aufgabe gedeutet, sich auf eine generationsübergreifende Glaubens- und Lebensgemeinschaft einzulassen. In Langwaden leben Mitbrüder aller Altersgruppen: der jüngste ist 23 Jahre, der Älteste 88 Jahre. "So vereinen wir alle Altersgruppen in einer Großfamilie. Diese gesunde Mischung verhindert eine Überalterung, sichert Nachwuchs und lehrt gegenseitigen Respekt. Es ist unser Bestreben, jungen Männern eine Lebensperspektive im Kloster zu geben, vor allem in Zusammenarbeit mit der Diözesanstelle Berufe der Kirche in Köln", heißt es.

Als derzeit einziges monastisches Männerkloster im Erzbistum Köln sehen die Zisterzienser ihre besondere Verantwortung für den Dienst in Kirche und Welt und wollen gleichzeitig ein Ort des kulturellen Lebens und der spirituellen Ausstrahlung für die Menschen der Region sein.