MahlZeit: Neuer Mittagstisch für Grevenbroicher bei der Behindertenhilfe

Stehen jetzt im „Netzwerk Oelgasse“ in der Küche (von links): Hildegard Mertens, Claudia Hiep und Gerd Junkers. Foto: TZ
Stehen jetzt im „Netzwerk Oelgasse“ in der Küche (von links): Hildegard Mertens, Claudia Hiep und Gerd Junkers. Foto: TZ
Ob rote Linsensuppe mit oder ohne Würstchen oder Pichelsteiner Eintopf mit viel Gemüse und verschiedenen Fleischsorten – alles hat den gleichen  Preis: drei Euro inklusive Brot und Mineralwasser. So günstig kann man sich jetzt mittwochs zwischen 12 und 14 Uhr ernähren.
 
„MahlZeit – Zusammen isst man weniger allein“ heißt das Angebot, das  die gemeinnützige St.-Augustinus-Behindertenhilfe vor Ostern im Grevenbroicher „Netzwerk Oelgasse", ihrem Beratungs- und Begegnungsort für Menschen mit und ohne Handicap, ins Leben gerufen hat.
 
„Die erste Resonanz war schon gut. Hier gibt es für alle ein offenes Ohr und Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen“, berichtet Claudia Hiep, die zuständige Ansprechpartnerin im Netzwerk. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern wie Hildegard Mertens und Gerd Junkers sorgt sie dafür, dass alle Gäste der Vereinsamung vorbeugen können. Der Mittagstisch ist schließlich für jeden offen.
 
„Gekocht wird von unseren Klienten, und jeder kann mitessen  – so ergibt sich eine Win-Win-Situation“, heißt es bei der Behindertenhilfe. Oder anders ausgedrückt: Es wird eine sinnvolle, Freude stiftende Beschäftigung angeboten, und es gibt eine köstliche Mahlzeit, die sich jeder leisten kann. Das sprach sich auch im Rathaus herum: Als Schirmherr hat sich Bürgermeister Klaus Krützen (SPD) gern in die Pflicht nehmen lassen.