Marienoktav in Noithausen beginnt

Das Noithausener Gnadenbild ist das Ziel der Pilger. Foto. TZ
Das Noithausener Gnadenbild ist das Ziel der Pilger. Foto. TZ
Die Marienoktav in Noithausen kann beginnen: „Wir werden 1800 Schnittchen, Kaffee und jede Menge Kuchen bereit halten“, sagt Helga Zaudig, Vorstandsmitglied im Pfarrgemeinderat des Grevenbroicher Seelsorgebereichs „Elsbach/Erft“.
 
Sie und die kfd St. Mariä Geburt um Agathe Vetten haben bei der Vorbereitung der Noithausener Wallfahrtszeit unter dem Leitwort „Das mütterliche Herz Gottes“ ganze Arbeit geleistet. Dank einer privaten Stiftung konnte auch die alte Trage, mit der das Gnadenbild am Anfang und Ende der Oktav im Rahmen einer Prozession durch den Ort getragen wird, restauriert werden.
 
Insgesamt werden bis zu 2000 Pilger erwartet, allein zu einem Gottesdienst der Kindergärten sind über 300 Jungen und Mädchen angemeldet. Pfarrer Willi Steinfort hält am Sonntag, 9. September, ab 19 Uhr in der Kirche die Andacht zur Eröffnung der Wallfahrt, die 1866 erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Zahlreiche Pilgermessen folgen ebenso wie ein ökumenischer Gottesdienst mit der evangelischen Pfarrerin Monika Ruge und eine Jugendmesse mit dem Kölner Stadtjugendseelsorger Dr. Dominik Meiering. Der aus Neuss stammende Dr. Thomas Marschler, Theologie-Professor in Augsburg, gestaltet die Abschlussandacht am Sonntag, 16. September, ab 16 Uhr.