Marienoktav in Noithausen wird auf das nächste Jahr verschoben

Ziel der Noithausen-Pilger: das Gnadenbild in der Kirche St. Mariä Geburt. Foto: TZ
Ziel der Noithausen-Pilger: das Gnadenbild in der Kirche St. Mariä Geburt. Foto: TZ

Schweren Herzens haben sich die Verantwortlichen nach reiflicher Überlegung dazu durchringen müssen, die für September geplante Noithausener Marienoktav in diesem Jahr auszusetzen. Die Wallfahrt konnte sich zuletzt über viele Besucher aus den umliegenden Gemeinden und den einzelnen Gruppierungen freuen.

„Ein wesentlicher Bestandteil ist die erlebte Gemeinschaft in den Gottesdiensten, die sich hinterher im Pfarrheim bei Speis und Trank, aber auch in den Gesprächen fortgesetzt hat“, so Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach, Pastoralreferentin Maria Cieslik und Kaplan Florian Ganslmeier. Die bis auf weiteres geltenden Abstands-, Anmelde- und Hygienebestimmungen machen aber all dies, was man während der Marienoktav so liebgewonnen habe, in diesem Jahr unmöglich.

„Wir haben auch über eine reduzierte Oktav nachgedacht: Der zu leistende Aufwand wäre jedoch ungleich höher. Viele Mitwirkende sind selbst innerhalb einer Risikogruppe, und es dürften ja aufgrund der Abstandsregeln auch nur 33 Leute an den Gottesdiensten teilnehmen“, berichten die Seelsorger. Eine Marienoktav ohne Gesang, Gemeinschaft und Gespräche – das wäre nach ihrer Ansicht „nicht unsere Noithausener Marienoktav“. Sie haben daher beschlossen, die Wallfahrtswoche auszusetzen, um dann im kommenden Jahr umso kräftiger und fröhlicher miteinander feiern zu können.