Meerbuscher wird zum Diakon geweiht

Gerd Krewer aus Meerbusch wird am Samstag, dem 21. November 2015, im Kölner Dom zum Diakon geweiht. Katholisch-im-rhein-kreis-neuss.de stellt ihn vor:
 
Der gebürtige Trierer lebt seit 1993 in Meerbusch. Beruflich war er zunächst in der Milchwirtschaft tätig, seit drei Jahren ist er Geschäftsführer des Kardinal-Hengsbach-Hauses in Essen. 2011 hat Krewer ein Studium am erzbischöflichen Diakoneninstitut begonnen – eine Phase, die mit der Weihe ihren Abschluss und Höhepunkt findet.
 
„Für mich ist ein Diakon ein ,Zwischenrufer‘, nicht nur in den liturgischen Funktionen sondern auch im alltäglichen Leben. Glaube und Kirche finden nicht nur am Sonntag im Gottesdienst statt, sondern sind etwas, das auch den Alltag prägt und gestaltet. Die Frage ehemaliger Kollegen, was Glaube denn im Alltag zu suchen hat, ist dafür symptomatisch“, erklärt der 51-Jährige sein Verständnis vom künftigen Amt. „Die Kombination von Familie, zivilem Beruf und kirchlichem Amt heißt für mich dann auch, genau dieses Anliegen zum Ausdruck zu bringen, ,Dolmetscher‘ zu sein, als ,Zwischenrufer‘ beide Seiten miteinander in Verbindung zu bringen“, so der verheiratete Vater einer leiblichen und einer Pflegetochter.
 
In Meerbusch, wo Krewer sein Studium durch praktische Erfahrungen ergänzt, steht für ihn derzeit noch die Vermittlung von Glaubenswissen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Er ist vor allem in der Taufkatechese, bei der Krankenkommunion sowie bei der Ansprache Neuzugezogener eingesetzt. Als Diakon werden neue Möglichkeiten und Aufgaben hinzukommen.
 
Wenn der Meerbuscher am übernächsten Samstag zum Diakon geweiht wird, wird ihn eine Gruppe aus seiner Gemeinde begleiten. Dafür wurde eigens ein Bus gechartert. Am Tag nach der Weihe, am Sonntag, dem 22. November 2015, wird der neue Diakon dann erstmals seinen liturgischen Dienst ausüben, und zwar um 11 Uhr in der Kirche St. Mauritius. Die Predigt hält der Redemptoristenpater Dr. Johannes Römelt. Nach der Messfeier läft die Gemeinde zu einem Empfang mit Imbiss in den Pfarrsaal ein.
 
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