Mit Polizeiseelsorge zum Apostelgrab

Pater Hubert überreichte die Pilgerkerze.
Pater Hubert überreichte die Pilgerkerze.
Als Polizeiseelsorger im Nebenamt für den Rhein-Kreis Neuss hatte Dechant Monsignore Franz Josef Freericks aus Rommerskirchen jetzt die Pilgerleitung der Wallfahrt der Polizeiseelsorge im Erzbistum Köln nach Trier übernommen.

Freericks war drei Tage zu Fuß mit 27 Polizeibeamten auf dem Weg zum Apostelgrab des heiligen Matthias. Für ihn war es zugleich eine Vorbereitung auf die Fußwallfahrt der Rommerskirchener Trier-Pilger. Polizisten aus verschiedenen Einsatzorten führte die Fußwallfahrt von Brühl über Rheinbach, Hilberath, Darscheid, Daun, Manderscheid, Himmerod, Niederkail und Dierscheidt zu den Moselhöhen mit Blick auf Trier, wo die Polizisten und ihr Seelsorger in der Abtei St. Matthias von Benediktiner-Pater Hubert Wachendorf  mit Glockengeläut erwartet wurden. In diesem Jahr trug Thomas Kneier das selbstgestaltete Pilgerkreuz beim Einzug. Er erhielt auch die Pilgerkerze aus der Hand des Paters. Bei einem zünftigen Lagerfeuer freuten sich die Polizeibeamten und Freericks, dass der Weg über 100 Kilometer durch die Eifel in drei Tagen geschafft worden war. In Trier wurden am vierten Tag noch der Dom und die Porta Nigra besucht, ehe die Heimfahrt nach Brühl begann. 

Dechant Freericks hatte in diesem Jahr die Pilgerleitung übernommen. Polizeipfarrer Günter Feßler aus Düsseldorf war Mitte des Jahres in den Ruhestand verabschiedet worden. Er hatte die Pilgertouren nach dem Tod des Initiators der Polizeiwallfahrt nach Trier, Prälat Hermann-Josef Linke, über 15 Jahre begeleitet. Feßler ließ es sich nicht nehmen, in Himmerod die Teilnehmer der diesjährigen Wallfahrt zu überraschen. Auch im nächsten Jahr sind Polizistinnen und Polizisten aus dem ganzen Erzbistum vom 20. bis zum 23. September eingeladen, zu Fuß nach Trier zu gehen.