MoKKa: Caritas-Projekt in Grevenbroich durch Spende gesichert

Es geht weiter mit MoKKa (v. l.): Sparda-Filialleiter Jens Budke, Martin Braun (Abteilungsleiter Kinder, Familien, Senioren), Caritas-Vorstand Hans Werner Reisdorf und Projektkoordinatorin Cordula Bohle. Foto: Caritas/Smets
Es geht weiter mit MoKKa (v. l.): Sparda-Filialleiter Jens Budke, Martin Braun (Abteilungsleiter Kinder, Familien, Senioren), Caritas-Vorstand Hans Werner Reisdorf und Projektkoordinatorin Cordula Bohle. Foto: Caritas/Smets
Dank einer großzügigen Spende der Sparda-Bank West in Grevenbroich kann der Caritasverband Rhein-Kreis Neuss sein erfolgreiches Projekt „MoKKa“ fortsetzen. Das Kürzel MoKKa steht für „Mosaik aus Kunst- und Kulturangeboten“. Dieses Projekt hat zum Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe von Senioren, insbesondere von Menschen mit Demenz, zu ermöglichen und zu fördern.
 
Dazu hat die Caritas zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende aus Grevenbroich als Mitwirkende gewonnen und so ein vielfältiges Programm geschnürt. Vor einigen Wochen war Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen bei einem Liedernachmittag zu Gast – und zeigte sich begeistert von den neuen Angeboten. Er legte dem Filialleiter der Sparda-Bank West in Grevenbroich, Jens Budke, MoKKa ans Herz. Insgesamt 12.000 Euro, verteilt auf die Jahre 2016 und 2017, spendet die Bank für das Projekt, das darüber hinaus von der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Diözesancaritasverband Köln unterstützt wird.
 
„Wir fördern dieses besondere Projekt gern“, sagt Jens Budke. „Wir sehen es als unseren Auftrag, Menschen zu helfen.“ Das speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittene Angebot reicht von Konzerten, Museumsführungen oder Kunstausstellungen über Gottesdienste, Malkurse, Lesungen, Bewegungsangebote bis hin zu Kulturcafés. Barrierefreie Zugänge, häufigere Pausen und Möglichkeiten zur Interaktion erleichtern älteren Menschen den Zugang.
 
„Wir sind sehr dankbar für die großzügige Spende. Sie erlaubt es uns, das sehr gut angenommene Projekt MoKKa fortzusetzen und so einen Beitrag zu leisten, älteren Menschen, insbesondere bei Demenz, vielfältige soziale Kontakte und kulturelle Erlebnisse zu ermöglichen“, sagt Caritas-Vorstand Hans Werner Reisdorf. Das im Jahr 2015 gestartete Projekt ist zunächst bis Ende 2017 befristet. Erklärtes Ziel ist es aber, MoKKa über 2017 hinaus zu verstetigen.
Informationen zum Projekt und zum Programm gibt es beim Caritasverband (Cordula Bohle, Telefon 0 21 81/8 19 93 70, cordula.bohle@caritas-neuss.de).