Monatswallfahrten nach Knechtsteden beginnen

Die Pietà der Schmerzhaften Gottesmutter. Foto: TZ
Die Pietà der Schmerzhaften Gottesmutter. Foto: TZ
Der Marienmonat Mai hat begonnen, und damit rücken auch die Monatswallfahrten nach Knechtsteden in den Blickpunkt. Kardinal Joachim Meisner eröffnet sie.

Die Stimmen von Pilgern sprechen Bände: „Hier kommen Menschen zusammen, die nicht nur reden und klagen, sondern mit ihrem Gebet tatkräftig etwas für die Kirche tun“, sagt der eine. „Menschen, die beten, können viel bewirken für den Frieden in der Welt und die Erneuerung der Kirche“, betont der andere. "So wollen wir dankbar sein für diese Weggemeinschaft im Glauben und im Gebet, die wir schon seit so vielen Jahren durch die Monatswallfahrten erfahren dürfen", erklärt Domkapitular Monsignore Winfried Auel, der Organisator und ehemalige Kreisdechant. 

Die Knechtsteden-Pilger gehen in das 25. Jahr der Monatswallfahrten zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes. „Die Initiative zu diesen Wallfahrten verdanken wir dem bereits verstorbenen Ehepaar Agnes und Heinrich Klomps aus Wevelinghoven“, erinnert sich Auel. Gemeinsam mit den Klomps haben er sowie die Knechtstedener Spiritaner-Patres Alwin Ehmer und Albert Claus die Initiative 1987 mit Freude aufgegriffen und in die Tat umgesetzt. .
 
Hunderte von Pilgern kommen von Mai bis Oktober jeweils am 13. des Monats zur romanischen Basilika, um dort zu beten für die Festigung im Glauben, um geistliche Berufe, die Erneuerung der Kirche und den Frieden in der Welt. Das Programm beginnt um 18.30 Uhr mit Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit. Es folgen Eucharistiefeier mit Predigt sowie Anbetung und sakramentaler Segen. Dieses Jahr – am Freitag, 13. Mai – eröffnet Erzbischof Kardinal Meisner die Wallfahrtszeit. Die weiteren Prediger sind Monsignore Auel (13. Juni), Weihbischof Dr. Heiner Koch (13. Juli), Kreisdechant Monsignore Guido Assmann (13. August), der Langwadener Zisterzienser-Prior Pater Bruno Robeck (13. September) sowie Domvikar Michael Kahle (13. Oktober):