Nettesheim: Gelungene Kevelaer-Wallfahrt mit dem Rad

Station in Klein-Jerusalem: die Pilger aus Nettesheim.
Station in Klein-Jerusalem: die Pilger aus Nettesheim.
Die 13. Radwallfahrt der Nettesheimer Gemeinde St. Martinus war für alle der 20 Pilger ein Erlebnis. Strahlender Sonnenschein begleitete sie zur "Trösterin der Betrübten".
 
Im Wortgottesdienst in der Pfarrkirche wurde das Wallfahrtsthema für dieses Jahr aus Kevelaer vorgestellt: "Als Glaubende gehen wir unseren Weg." Im Tross wurden die Pilger begleitet von Jörg Dunkel, der mit seinem Fahrzeug stets in der Nähe blieb, und Annelene Odenthal, die sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer liebevoll sorgte.
 
Am Pilgerstein der Vorst-Pilger in Kleinenbroich gab es die erste kurze Rast und ein Gedenken an die Verstorbenen, ehe es weiter nach Klein-Jerusalem ging. Vor allem für die Erstpilger wurde dort die Kapelle erklärt. Beim gemeinsamen Gebet bedachte man angesichts der ausdrucksstarken Darstellung der Kreuzigung das Wirken Jesu für den Glauben der Menschen. Nach der Mittagsrast in Wachtendonk ging es weiter zur Justizvollzugsanstalt Pont, wo Dechant Monsignore Franz Josef Freericks sein Rad aufs Begleitfahrzeug laden musste, weil vier Speichen am Hinterrad gebrochen waren.
 
Bei der Ankunft in Kevelaer wurde an der 15. Station des großen Kreuzwegs meditiert, ehe es zur Belohnung und Stärkung in eine Eisdiele ging. Mit Freericks, Pfarrer Norbert Müller und einigen Abholern feierten die Radpilger die abschließende Eucharistie in der Beichtkapelle, bei der eine selbstgestaltete Kerze von der jüngsten Mitpilgerin Corinna Sauer entzündet wurde. Auf der Orgel begleitete Hubertus Velder den Gesang der Wallfahrer aus Nettesheim. Nach einem abschließendem Gruppenfoto im Hof der Beichtkapelle ging es wieder Richtung Heimat. In diesem Jahr sorgte Peter Fischer wieder für den Rücktransport der Räder.