Nettesheimer Rad-Wallfahrt nach Kevelaer

Die Nettesheimer Pilger in Kleinenbroich.
Die Nettesheimer Pilger in Kleinenbroich.
Bei der 14. Radwallfahrt nach Kevelaer starteten diesmal 17 Pilger von St. Martinus in Nettesheim zur Trösterin der Betrübten. Im Wortgottesdienst vor dem Start wurde das Wallfahrtsthema vorgestellt: „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land.“
 
Als Tross begleiteten Kornelia Guth sowie Waltraud und Bernward Zündorf, die sich liebevoll um das leibliche Wohl der Pilger sorgten, die Gruppe. Auch Dechant Monsignore Franz Josef Freericks und Pfarrer Norbert Müller waren dabei. Am Pilgerstein der Vorst-Pilger in Kleinenbroich  gab es die erste kurze Rast und ein Gedenken an die Verstorbenen, ehe es weiter nach Klein-Jerusalem ging.
 
An der Justizvollzugsanstalt Pont gab es eine letzte Rast, ehe man bereits vor 15 Uhr in Kevelaer eintraf.  Dort wurde an der 15. Station des großen Kreuzwegs meditiert, ehe es zur Belohnung und Stärkung in eine Eisdiele ging. Ein Kaplan aus Kevelaer begrüßte die Radpilger nach der über 90 Kilometer langen Fahrt in der Beichtkapelle. Er erinnerte daran, dass die Marienbasilika ihr 150-jähriges Weihejubiläum begeht. Dazu wurde auch das Wallfahrtsthema in diesem Jahr ausgewählt.
 
Mit einigen Abholern und einer Gruppe aus Waldfeucht-Haaren feierten die Radpilger die abschließende Eucharistie, bei der eine selbstgestaltete Kerze entzündet wurde. Nach einem Gruppenfoto vor dem festlich geschmückten Eingang der Basilika ging es wieder Richtung Heimat.