Neubau in Dormagen: Heimat für Menschen mit psychischer Erkrankung

Stephan Könen, Willi Daniel und Paul Neuhäuser (von links) legten den Grundstein.
Stephan Könen, Willi Daniel und Paul Neuhäuser (von links) legten den Grundstein.

Um Menschen mit psychischen Erkrankungen ein Leben mitten in Dormagen mit sozialen Kontakten und einer Einbindung in die Gemeinde zu ermöglichen, legte die St.-Augustinus-Behindertenhilfe den Grundstein für ihr neuestes Projekt: das Haus Gabriel an der Röntgenstraße. Bis zum Frühjahr 2017 entsteht dort ein Wohnhaus für 16 Menschen mit psychischer Erkrankung.

Die Kosten von 1,56 Millionen Euro werden durch Eigenmittel der St.-Augustinus-Behindertenhilfe sowie Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW getragen. In den Grußworten von Paul Neuhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der St.-Augustinus-Kliniken, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Erik Lierenfeld kamen viele gute Wünsche für das Gelingen des Projekts zum Ausdruck.

Im Anschluss daran befüllte Stephan Könen, Einrichtungsleiter der St. Augustinus-Behindertenhilfe im Rhein-Kreis Neuss, gemeinsam mit dem künftigen Bewohner Willi Daniel und Geschäftsführer Paul Neuhäuser die typische Zeitkapsel mit Münzen, Urkunde und einer aktuellen Tageszeitung und ließ sie ins Mauerwerk ein.

Erworben hat die St.-Augustinus-Behindertenhilfe das Grundstück von der Ordensgemeinschaft der Neusser Augustinerinnen. Im Haus Gabriel werden künftig drei Wohnungen für je vier Personen und zwei Wohnungen für je zwei Personen für ein Leben in kleinen Wohngemeinschaften zur Verfügung stehen.