Neue Diözesan-Spitze der Schützenbruderschaften

Robert Hoppe, Wolfgang Kuck und Michael Pfankuch (v. l.)
Robert Hoppe, Wolfgang Kuck und Michael Pfankuch (v. l.)
Drei Schützenchefs aus dem Rhein-Kreis Neuss gehören jetzt zur Spitze von über 50.000 Bruderschaftsmitgliedern im Erzbistum Köln. Wolfgang Kuck aus Oekoven in der Gemeinde Rommerskirchen wurde zum neuen Diözesanbundesmeister gewählt.

Sein Stellvertreter ist nun Robert Hoppe aus Gindorf bei Grevenbroich. Michael Pfankuch aus Garzweiler in der Gemeinde Jüchen wurde neuer Geschäftsführer im drittgrößten Diözesanverband des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Bei der Vertreterversammlung in Langenfeld-Richrath haben die Delegierten aus 331 Bruderschaften und 31 Bezirksverbänden die personellen Weichen neu gestellt. Mit einem eindeutigen Votum wählten die Schützen Wolfgang Kuck, Bundesmeister des Bezirksverbands Nettesheim, zu ihrem neuen Diözesanbundesmeister. Kuck löst Emil Vogt aus Leverkusen ab, der für dieses Amt nach 15 Jahren nicht mehr zur Verfügung stand. Mit der Verleihung des Goldenen Sterns, einer der höchsten Auszeichnungen des historischen Schützenbundes, und der Ehrenmitgliedschaft dankte Kuck seinem Vorgänger für dessen großes gesellschaftliches und kirchliches Engagement. Neu in das Amt des stellvertretenden Diözesanbundesmeisters wählten die Schützen den bisherigen Geschäftsführer Robert Hoppe. Seit 20 Jahren im Vorstand und neuerlich in der Position des Brudermeisters der Sebastianus-Schützen in Gindorf, wurde Hoppe erst vor Wochenfrist auch für weitere fünf Jahre zum Bundesmeister des Bezirksverbands Grevenbroich wiedergewählt. Zusätzlich wurde er ins Präsidium des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften berufen. Als Hoppes Nachfolger im Amt des Diözesangeschäftsführers wählten die Delegierten den amtierenden Schützenkönig der Bruderschaft Garzweiler, Michael Pfankuch.