Neue Diözesankette für den Schützenkönig

Goldschmiede-Meister Albert Metsch mit der Diözesankönigskette.
Goldschmiede-Meister Albert Metsch mit der Diözesankönigskette.
Goldschmiede-Meister Albert Metsch aus Kevelaer hat die neue Diözesankönigskette der Schützenbruderschaften angefertigt.

Große Freude bei Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck aus Rommerskirchen und Robert Hoppe aus Grevenbroich, Mitglied im Präsidum des Bundes der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften: Der Kölner Diözesanverband im "Bund" hat eine neue Königskette. Beim Jungschützentag in Adendorf wurde das Schmuckstück von Jungschützen-Präses Stefan Ehrlich geweiht.  Wolfgang Kuck erläuterte vor der Übergabe an Pfarrer Alexander Wimmershoff, den amtierenden Regenten der Schützenbrüder im Erzbistum Köln, Werdegang und Symbolik der Kette. 

Das Unternehmen „Königskette“ war Maßarbeit in jeder Beziehung. Die Kette wurde – nachdem sich der neu zu bildende Vorstand seit Januar mit möglichen Varianten befasste – nach einem Entwurf des stellvertretenden Diözesanbundesmeisters Klaus Zinke in Auftrag gegeben. Goldschmiede-Meister Albert Metsch aus Kevelaer hat diesen Entwurf mit sehr viel Hingabe umgesetzt. Wolfgang Kuck holte das prachtvolle Werk im Wallfahrtsort der „Trösterin der Betrübten“ ab und brachte es nach Adendorf. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kette besteht aus massivem Silber mit massiven Goldauflagen – stufig abgesetzt. Klaus Zinke hat sich in seinem Entwurf an das Wappen des Erzbistums Köln angelehnt. Der Rhein wird stilisiert als Mitte und verbindendes Element des Diözesanverbands angedeutet. Da den Schützen 31 Bezirksverbände angehören, schließen sich an das Schild 31 Kettenglieder an. Auf deren Vorderseite befindet sich einheitlich ein Kreuz-Pfeil-Symbol, rückseitig sind die Namen der Bezirke eingraviert. „Auch dabei ist wieder eine schöne Symbolik zu bemerken: Alle Bezirksverbände vereinigen sich in einem Wir-Gefühl und bilden einen Zusammenhalt“, sagt Wolfgang Kuck. Schließlich habe sich der Vorstand mit dem jeweiligen Diözesankönig an der Spitze auf die Fahne geschrieben, diese Symbolik in die Tat umzusetzen.