Neue Pläne für St. Lambertus in Neurath: Orgel und Rampe statt Versammlungsraum

Die Neurather St.-Lambertus-Kirche soll jetzt doch möglichst so bleiben, wie sie ist. Foto: TZ
Die Neurather St.-Lambertus-Kirche soll jetzt doch möglichst so bleiben, wie sie ist. Foto: TZ
In die Neurather Kirche St. Lambertus wird nun doch kein Versammlungsraum integriert. Stattdessen bekommt sie durch eine Rampe am alten Portal im Turm einen behindertengerechten Zugang und eine neuwertige Orgel aus dem Herstellungsjahr 1983. Das sind die Neuigkeiten, mit denen Dr. Meik-Peter Schirpenbach, der leitende Pfarrer in Grevenbroich und Rommerskirchen, sowie der Neurather Kirchenvorstand an die Öffentlichkeit getreten sind.
 
Ursprünglich sollte das Pfarrhaus neben der Kirche verkauft werden und stattdessen ein Treffpunkt für die Gläubigen im Gotteshaus selbst etabliert werden. Da beide Komplexe unter Denkmalschutz stehen, soll das Ensemble nach Auffassung des Landschaftsverbands Rheinland aber möglichst unberührt bleiben. Im Pfarrhaus werden voraussichtlich nächstes Jahr das Dach erneuert, die Leitungen ersetzt, die Kleiderkammer umgebaut und der Versammlungsraum modernisiert.
 
In der Kirche wird die alte Orgel abgebaut und durch ein Instrument mit 15 Registern und Glockenspiel ersetzt, das zurzeit bei der Orgelbaufirma Seifert in Kevelaer eingelagert ist und beim Pfarrfest Mitte Juli erstmals am neuen Ort erklingen soll. Es stammt aus dem Privathaus eines Chorleiters in Xanten, der sich aus gesundheitlichen Gründen davon trennen musste.