Neue Zentrale für die Niedererft: Wevelinghovener Pfarrhaus ist restauriert

Freude über das restaurierte Pfarrhaus von 1857 (von links): Kaplan Niccolo Galetti, Margret Peiffer und Helmut Coenen. Foto: TZ
Freude über das restaurierte Pfarrhaus von 1857 (von links): Kaplan Niccolo Galetti, Margret Peiffer und Helmut Coenen. Foto: TZ
Das denkmalgeschützte Pfarrhaus von 1857 kann sich wieder sehen lassen: Komplett restauriert, bietet es jetzt Platz für Priester, Pastoralbüro und Verwaltungsleiter. Das 1883 vom Historiker Heinrich Hubert Giersberg als „eines des geräumigsten und ansehnlichsten Pfarrhäuser“ des damaligen Dekanats Grevenbroich bezeichnete Gebäude wird Zentrale für den Seelsorgebereich „Niedererft“.
 
Terminierungen für Taufen oder Messintentionen werden dort gebündelt, die Kirchenbücher geführt. Die Büros in Hemmerden, Kapellen, Neukirchen und Hülchrath bleiben bestehen, sind aber seltener besetzt.
 
Überraschungen auf der Baustelle wie eine unerwartet nötige Asbest-Sanierung sowie ein neuer Boden, der eingezogen werden musste, verursachten Verzögerungen, aber unter dem Strich sind Helmut Coenen und Margret Peiffer vom Kirchenvorstand St. Martinus voll des Lobes über das gelungene Werk. Kaplan Niccolo Galetti wird seine Wohnung noch über dem Pastoralbüro beziehen, aber dann richtet sich der Blick der Planer schon auf das nächste Vorhaben.
 
Das nebenan liegende Pastorat aus dem Jahr 1653 wird nämlich ebenfalls saniert. Es soll Mitte des Jahres fertig werden und mit dem modernen Pfarrzentrum, dessen Bau soeben begonnen hat, Treffpunkt für ganz Wevelinghoven werden.