Neuer Erzbischof besucht das Kreisdekanat

Foto: Jochen Rolfes. Some rights reserved. http://bilder.erzbistum-koeln.de
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Große Freude herrscht im Kreisdekanat Rhein-Kreis Neuss: Der neue Erzbischof von Köln, Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki kommt zu Besuch. „Ich möchte mich den Menschen vorstellen, Gottesdienst mit ihnen feiern und ins Gespräch kommen!“ gibt der Erzbischof als Grund für diesen Besuch  an.
 
Alle 15 Stadt- und Kreisdekanate werden so von ihm besucht. „Das freut uns sehr, dass der Bischof kommt, vor allem, da er viele Jahre schon als Weihbischof für uns zuständig war!“ äußerte sich Msgr. Guido Assmann, der als Kreisdechant für das Programm dieses Antrittsbesuchs verantwortlich ist. Er hat versucht, mehrere Aspekte zu berücksichtigen: So ist ein Besuch in mehreren Städten des Kreisdekanats ebenso wichtig wie die unkomplizierte Möglichkeit der Begegnung mit vielen Menschen nach der Messe. Dazu wird der Bischof den Weihnachtsmarkt besuchen. Josef Kremer, Organisator des Weihnachtsmarktes ist schon ganz aufgeregt: „Das ist ja toll, wenn das klappt!“ war seine spontane Äußerung.
Der Besuchstag beginnt in Dormagen mit einem Frühstück mit Jugendlichen im Raphaelshaus in Dormagen. Eine Zusammenkunft mit den gewählten Gremienvertretern, Pfarrgemeinderäten und dem Vorstand des Kreiskatholikenrates folgen. Die Familienmesse im Quirinusmünster in Neuss mit Kommunionkindern und Vorschulkindern ist sicher der Höhepunkt. Am Mittag trifft der Kardinal mit den Vertretern der Geistlichen zum Essen zusammen.
Doch schnell geht es weiter nach Grevenbroich in das Kloster Langwaden. Dort hat der einzige Mönchsorden im ganzen Erzbistum seinen Sitz. Alle Ordensgemeinschaften aus dem Kreis sind dorthin eingeladen. Gebet und Gespräch stehen auf dem Programm. So eröffnet der Kölner Oberhirte am Niederrhein das „Jahr der Orden“, das Papst Franziskus ausgerufen hat und das am 1. Advent weltweit beginnt .
 
Zum Kreisdekanat gehören die Städte Neuss, Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Rommerskirchen und die Orte Glehn und Büderich. 172.000 Katholiken leben hier in 52 Pfarrgemeinden, die wiederum in 13 Seelsorgebereiche aufgeteilt sind.