Neujahrsempfang der Rommerskirchener Katholiken

Gute Laune war Trumpf beim Neujahrsempfang.
Gute Laune war Trumpf beim Neujahrsempfang.
Beim Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft "Gilbach" im Pfarrzentrum in Rommerskirchen bekam Karl-Josef Eichel den päpstlichen Orden "Pro ecclesia et pontifice" verliehen.

Papst Benedikt XVI. würdigte damit die Verdienste des seit 1987 aktiven Kirchenvorstandsmitglieds der Gemeinde St. Peter. Von 1997 bis 2009 hat Eichel das Gremium als stellvertretender Vorsitzender maßgeblich geprägt. Der ehemalige Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft "Rut-Wieß" hat sich auch im Kirchengemeindeverband der Pfarreiengemeinschaft eingesetzt. Darüber hinaus vertrat er das damalige Dekanat Grevenbroich im Kirchensteuerrat des Erzbistums Köln. Auch im Caritasrat des Caritasverbands Rhein-Kreis Neuss ist der Geehrte aktiv.
 
Beim Rommerskirchener Neujahrsempfang wurden mit Sieglinde Schlenker, die als Pfarramtsekretärin in den Ruhestand ging, und Jens Besten, der wegen eines Umzugs die Stelle als Kirchenmusiker aufgab, zwei Mitarbeiter verabschiedet. Es gab auch Neues zu vermelden: Die Pfarreiengemeinschaft hat in Kooperation mit dem Erzbistum Köln und den Katholischen Jugendwerken (KJW) Rhein-Kreis Neuss die neue Stelle einer Referentin für Jugendpastoral geschaffen.

Der Posten wurde mit Dr. Martina Hoschek besetzt. Sie ist als Leiterin des Jugendhauses "JUST-in" schon vielen Kindern und Jugendlichen bekannt und bereits seit mehreren Jahren in der Firmkatechese am Gilbach tätig. "Mit der Einrichtung der Stelle – zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren – wollen wir junge Menschen auf ihrem Lebensweg mit ihren ganz eigenen Bedürfnissen begleiten und mit ihnen zusammen Antworten finden auf ihre Fragen nach Gott, an die Kirche und an das Leben", so Dechant Monsignore Franz Josef Freericks, der leitende Pfarrer. Man wolle so dem selbstgesteckten Ziel, die Jugendarbeit im Seelsorgebereich durch Entwicklung, Gestaltung und Begleitung bedarfsgerechter Angebote zukunftsorientiert auszurichten, näher kommen.