Neuss kämpft gegen Armut

Neuss kämpft gegen Armut
Die Stadt Neuss zeigt gemeinsam mit 20 weiteren Organisationen und Gruppierungen – darunter auch viele katholische Gruppen – in einer die Umsetzung der „Millenniums-Entwicklungsziele“ auf.

Beim historischen Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen im September 2000 in New York verabschiedeten 189 Staats- und Regierungschefs die „UN-Millennium-Erklärung“, in der sie sich verpflichteten, bis 2015 die extreme Armut in der Welt um die Hälfte zu reduzieren.

Aber nicht nur Staaten und Regierungen können etwas dazu beitragen. Jeder Einzelne ist in der Lage, etwas gegen die extreme Armut weltweit zu unternehmen. Viele Neusserinnen und Neusser haben sich dazu in Gruppen zusammengeschlossen. Vorgestellt werden nun konkrete Projekte und Arbeiten in Entwicklungsländern, die der Umsetzung der Millenniumsziele dienen und die Neusser Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, sich persönlich gegen extreme Armut in der Welt einzusetzen und die UN-Millenniumsziele zu unterstützen. Mit dabei sind unter anderem der Eine-Welt-Kreis der Gemeinde Christ König und der Missionsausschuss der Pfarre St. Marien.

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen lädt dazu ein, sich vertieft mit der Umsetzung der „Millenniums-Entwicklungsziele“ und mit der Bekämpfung der Armut in der Welt auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung läuft bis zum 30. September 2008 im Rathausfoyer. Sie ist ab 8.00 Uhr montags bis mittwochs bis 16.00 Uhr, donnerstags bis 18.00 und freitags bis 13.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter www.neuss.de/downloads/millenium.