Noithausener Wallfahrtskirche im neuen Glanz

Monsignore Guido Assmann und Architektin Angelika Teske-Naumann. Foto: TZ
Monsignore Guido Assmann und Architektin Angelika Teske-Naumann. Foto: TZ
Die Gottesdienste wurden im Pfarrheim gefeiert, bei der Oktav sind die Pilger in einem Festzelt untergebracht worden, doch die Zeit der Improvisation hat sich gelohnt: Die Kirche St. Mariä Geburt in Noithausen erstrahlt im neuen Glanz.
 
Zu Beginn der Fastenzeit, am Sonntag, 22. Februar, feiern die Noithausener Katholiken erstmals nach der Renovierungsphase wieder eine Messe in ihrem Gotteshaus. Sie treffen sich um 9.30 Uhr am Pfarrheim und ziehen dann mit der Wallfahrtsmadonna von 1800 in die Kirche ein. „Ich freue mich sehr über die hellen Wände, die schöne, neue Beleuchtung, die neue Taufkapelle und die Möglichkeit, künftig auch außerhalb der Gottesdienste in einen Teil der Kirche gehen und dort beten zu können“, so Kreisdechant Monsignore Guido Assmann, der zurzeit als Pfarrverweser im  Grevenbroicher Seelsorgebereich „Elsbach/Erft“ wirkt.
 
Rund 335.000 Euro kostete das Projekt, das die Architektin Angelika Teske-Naumann maßgeblich begleitet hat. Es hat sich einiges geändert. Der Eingangsbereich soll künftig tagsüber geöffnet sein und wurde dafür mit gläsernen Elementen abgetrennt. Daneben hat das Taufbecken einen neuen Standort gefunden, womit ein Raum für Tauffeiern entstanden ist. Der Tabernakel steht nun hinter dem Altar, die Mutter-Gottes-Statue rechts davon. Ein neuer Kirchenführer informiert darüber. ZIM