Noithausener Wallfahrtskirche St. Mariä Geburt gehört jetzt zur „StadtBauKultur“

Die Noithausener Wallfahrtskirche St. Mariä Geburt steht jetzt in der Datenbank über Nordrhein-Westfalens „StadtBauKultur“. Foto: TZ
Die Noithausener Wallfahrtskirche St. Mariä Geburt steht jetzt in der Datenbank über Nordrhein-Westfalens „StadtBauKultur“. Foto: TZ

Überregionale Aufmerksamkeit erhält jetzt die Wallfahrtskirche St. Mariä Geburt. Das seit 1984 denkmalgeschützte Gotteshaus wurde von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ins Inventar „StadtBauKultur“ aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass durch die Datenbank eine breitere Öffentlichkeit mehr Informationen über unsere Kirche bekommt“, so Johannes Trienekens vom Noithausener Kirchenvorstand.

Erstmals erwähnt wurde St. Mariä Geburt bereits 1368. Im Jahr 1930 wurde der bis dahin bestehende Bau jedoch abgetragen und neu gebaut. Bei dem heutigen Komplex mit dem Gnadenbild der Muttergottes handelt es sich um eine Saalkirche aus rotem Backstein mit Doppelturmfassade. Er wurde vom Architekten Fritz Rumpelhardt geplant.

„Im Inneren der Pfarrkirche St. Mariä Geburt öffnet sich eine lange Halle, die in ihrer gesamten Länge spitzbogig gewölbt ist“, informiert die Architektenkammer im Internet. Seit der 2015 abgeschlossenen Sanierung sind der Eingang und der Zugang zur Orgelempore durch Glastüren vom Kirchenraum getrennt.

Der gesamte Innenraum wurde neu gestrichen und ist nun weiß und glatt verputzt. Links neben dem Portal und ebenfalls durch Glas vom Kirchenraum abgetrennt, wurde eine Taufkapelle eingerichtet. Näheres im Internet: www.baukunst-nrw.de