Noithausener Wallfahrtskirche wird renoviert

Johannes Trienekens und Angelika Teske-Naumann. Foto: TZ
Johannes Trienekens und Angelika Teske-Naumann. Foto: TZ

Die Handwerker haben in St. Mariä Geburt das Kommando übernommen: In der Noithausener Wallfahrtskirche steht der Austausch der maroden Elektrik aus den 1930er Jahren, der Einbau neuer LED-Lampen und ein kompletter Innenanstrich auf dem Programm.

Zudem werden für Hörgeschädigte sogenannte Ringschlaufen verlegt, und der Windfang wird erneuert. Hinzu kommt eine Außenbeleuchtung. Am ersten Advent soll das Gotteshaus im neuen Glanz erstrahlen. Rund 335.000 Euro werden dort investiert. 70 Prozent der Kosten übernimmt das Erzbistum, 30 Prozent muss die Gemeinde um Kirchenvorstandsmitglied Johannes Trienekens selbst tragen.

Die Planungen hat Architektin Angelika Teske-Naumann übernommen. „Wir bewegen uns im Zeit- und Kostenrahmen“, berichten die Experten. Die Noithausener Katholiken feiern ihre Gottesdienste jetzt im Pfarrzentrum, wo auch das Gnadenbild Mariä Geburt aufgestellt worden ist.

Bei der Oktav muss improvisiert werden. Rund 1500 Pilger werden erwartet. Auf dem Rasen am Pfarrzentrum wird ein großes Zelt aufgestellt, in dem die Teilnehmer bewirtet werden. Die Oktav beginnt am Sonntag, 14. September, um 9.30 Uhr mit einem Festhochamt. Mit einer Andacht und einer Prozession mit dem Gnadenbild endet sie am Sonntag, 21. September, um 16 Uhr.