Oblatenmissionare erinnern an Einzug vor 110 Jahren

Seit 110 Jahren Heimat der Oblaten: das Nikolauskloster. Foto: TZ
Seit 110 Jahren Heimat der Oblaten: das Nikolauskloster. Foto: TZ
Vor nunmehr genau 110 Jahren zogen die Oblatenmissionare ins Nikolauskloster bei Glehn. Das ist den Ordensmännern eine Festwoche mit vielen Angeboten wert.
 
„Menschen gestalten das Kloster. Wir möchten das 110-Jährige daher mit allen begehen, die ins Kloster kommen und damit ein Stück unserer Geschichte mitgeschrieben haben“, sagt Pater Felix Rehbock, der Rektor des Hauses. Ein Grund zum gemeinsamen Feiern sei das 110-jährige Bestehen auf jeden Fall, „denn Leben und Kirche sind Begegnung“.
 
Die Geschichte des Klosters geht bis auf eine Einsiedelei im zwölften Jahrhundert zurück. 1722 errichteten die Franziskaner-Tertiaren das eigentliche Kloster, das unter Napoleon säkularisiert wurde. 1905 zogen die Oblatenmissionare ein. Sie pachteten die Anlage von den Fürsten von Dyck.
 
Für die Aktionswoche zum 110-Jährigen – vom 25. Januar bis zum 1. Februar – ist eine Ausstellung geplant. Doch Pater Felix setzt vor allem auf Begegnungen. Gelegenheit zu Gesprächen gibt ein Tag der offenen Tür am Sonntag, 25. Januar. Er beginnt mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Nachmittags können die Besucher die vielen Winkel und Ecken der Gebetsstätte erkunden.
 
Am Montag, 26. Januar, stehen die Senioren im Mittelpunkt, die ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen Anekdoten erzählen und Fotos anschauen können. Ein „Tag der Kleinen im Haus vom Nikolaus“ ist für Freitag, 30. Januar, geplant. Am Donnerstag, 29. Januar, laden die Oblatenmissionare Ordensleute und andere Priester aus der Umgebung ein zur Vesper ab 17 Uhr. Den Abschluss der Woche bildet eine Lichterprozession nach der Abendmesse am Sonntag, 1. Februar, dem Welttag des gottgeweihten Lebens.