Odilia-Oktav in Gohr hat begonnen

Ziel der Gohr-Pilger: St. Odilia. Foto: TZ
Ziel der Gohr-Pilger: St. Odilia. Foto: TZ
Im Zeichen des neuen Gotteslobs steht die Gohrer Oktav. „Ich will Gott preisen Tag für Tag“, so lautet das Leitwort der Wallfahrt zur heiligen Odilia. Auf dem Programm stehen zahlreiche Gottesdienste und Andachten.
 
„Ich kann mir gut vorstellen, dass unsere Liturgie lebendiger und der Gemeindegesang frischer wird mit Hilfe des neuen Gotteslobs“, begründet Klaus Koltermann, der leitende Pfarrer im Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“, die Wahl des Oktav-Mottos. „Liturgie und Musik sind von Anfang an einander verschwistert gewesen. Wo der Mensch Gott lobt, reicht das bloße Wort nicht aus. Reden mit Gott überschreitet die Grenze menschlichen Sprechens. Denn zum Gotteslob gehört der Mensch nicht allein. Gottesdienst ist Einstimmen in das, wovon alle Dinge reden“, so Koltermann.
 
Die Gohrer Oktav hat mit der Ankunft der Pilger aus Düsseldorf begonnen. Am Freitag, 4. Juli, ist ab 14.30 Uhr eine heilige Messe mit Krankensalbung vorgesehen. Anschließend findet ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen statt – wie an allen Tagen der Oktav. Sie endet am Sonntag, 6. Juli. Um 6 Uhr beginnt ein Gottesdienst mit Pilgern aus Neukirchen, um 11 Uhr singt der örtliche Kirchenchor in der Abschlussmesse.