Ökumenische Begegnung zum Münsterjubiläum

Ökumenische Begegnung zum Münsterjubiläum
Im Rahmen der Festwoche zum 800jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung des Quirinus-Münsters fand eine ökumenische Begegnung statt. katholisch-in-neuss.de gibt die Ansprache von Pfarrer Hermann Schenck, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Gladbach-Neuss wieder:

Text: 1. Korinther 3, 11

„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist; das ist Jesus Christus.“

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!
Fast bis auf den Tag genau vor 800 Jahren, am 9.Oktober 1209, hat der Baumeister Wolbero im Auftrag der Stadtväter von Neuss den Grundstein für das Quirinusmünster gelegt.
Damit war der erste Schritt zur Errichtung des Münsters getan, das daraufhin zügig fertiggestellt wurde.
Es sollte den Neusser Bürgerinnen und Bürger als Gottesdienststätte dienen. Mit der Aufstellung des Schreins mit den Gebeinen des Heiligen Quirinus wurde es zugleich Stätte seiner Verehrung.
Bis zum heutigen Tag erfüllt es diesen zweifachen Zweck.
Trotz der im Laufe der Jahrhunderte notwendig gewordenen zum Teil aufwendigen Restaurierungen, trotz Kriegswirren, trotz Bränden und Bombeneinschlägen hat dieses wunderbare romanische Gotteshaus die
acht Jahrhunderte seit seiner Grundsteinlegung, nicht zuletzt durch die Fürsorge und Pflege der Neusser Bürger, gut überstanden.
Heute erstrahlt es im alten Glanz zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gemeinde, die sich hier versammelt.
Seit je her ist St. Quirin das Wahrzeichen dieser Stadt und ihr städtebauliches Herzstück.
Als evangelische Bürgerinnen und Bürger von Neuss sind wir mit unseren
römisch-katholischen Brüdern und Schwestern von der Schönheit
ihres Gotteshauses beeindruckt und von seiner architektur- und kunstgeschichtlichen Bedeutung für Stadt und Kreis überzeugt.
Auch wir leben im Schatten von St. Quirin, unter den Augen des streitbaren Heiligen, dessen wachsamer Blick auf seiner Stadt ruht.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er auch freundlich auf diejenigen schaut,
die ihn nicht als Mittler zwischen Gott und den Menschen anrufen und also nicht z u ihm, sonder m i t ihm zu Gott beten und die ihn als Vorbild ihres eigenen Glaubens bejahen.
Genau dies kommt nämlich in der ersten evangelischen Bekenntnisschrift, der
Confessio Augustana, zum Ausdruck, deren XXI. Artikel unserer Erklärung zu den Heiligen aus dem Jahre 2000 zu Grunde lag.
Dort heißt es:
„De cultu sanctorum docent, quod memoria sanctorum proponi potest ,
ut imitemur fidem eorum et bona opera iuxta vocationem...“
Auf deutsch:
„Von der Heiligenverehrung lehren sie (Gemeint sind die evangelischen Theologen.), dass das Gedächtnis der Heiligen den Gläubigen vor Augen gestellt werden kann, wie, um dem Beispiel ihres Glaubens und ihrer guten Werke zu folgen, (wörtlich übersetzt heißt es hier: nachzuahmen, zu imitieren), gemäß ihrer Berufung...“
In der Apologie des Augsburger Bekenntnisses kommt Melanchthon noch einmal ausführlich auf das evangelische Verständnis der Heiligenverehrung zu sprechen. Dort heißt es zu Artikel XXI:
(Da ich Ihre Lateinkenntnisse nicht allzu sehr strapazieren will, zitiere ich gleich den deutschen Wortlaut.)
„In unserer Confession leugnen wir nicht, dass man die Heiligen ehren soll.
Denn dreierlei Ehre ist, womit man die Heiligen ehret.
Zum ersten, dass wir Gott danksagen, dass er uns an den Heiligen Exempel seiner Gnaden hat dargestellet, dass er hat Lehrer in der Kirchen und andere Gaben gegeben, und die Gaben weil sie groß sind, soll man hoch preisen,
auch die Heiligen selbst loben, die solche Gaben wohl gebraucht haben,
wie Christus im Evangelio die treuen Knechte lobt.
Die andere Ehre, die wir den Heiligen tun müssen, dass wir an ihrem Exempel unseren Glauben stärken, wenn ich sehe , dass Petrus aus so reicher Gnade die Sünde vergeben ist, da er Christus verleugnet hat, wird mein Herz und Gewissen gestärkt, dass ich glaube, dass die Gnade mächtiger sei denn die Sünde.
Zum dritten ehren wir die Heiligen, wenn wir ihres Glaubens, ihrer Liebe, ihrer Geduld Exempel nachfolgen, ein jeder nach seiner Berufung.“

So verstanden genießt der Heilige Quirin durchaus auch unsere Verehrung,
denn sein von der Legende überliefertes Beispiel macht vorbildhaft deutlich, dass es, ich denke für uns alle, gerade heute darauf ankommt, uns nicht zu verkriechen, sondern unseren Glauben in der Öffentlichkeit auch streitbar zu bekennen und die Konsequenzen daraus tapfer zu ertragen.
Mit den von der ökumenischen konziliaren Bewegung geprägten Begriffen
von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung werden die
drängendsten Probleme der gegenwärtigen Weltsituation angesprochen.
Nur gemeinsam, in ökumenischer Verbundenheit, mit einer Stimme sprechend können wir ein glaubwürdiges Zeugnis nach innen und außen ablegen.
Im Unterschied zu damals leben wir heute allerdings in einem Land, in dem wir um unser Leben nicht fürchten müssen.
Heute wie damals brauchen wir als Kirche Männer und Frauen, die uns mit ihrem Glauben und Handeln als Vorbilder dienen.
Mit dem, was sie mit Gott, mit dem lebendigen Jesus Christus erlebt und
was sie um ihres Glaubens willen erlitten haben, sind sie für uns Wegweiser und Zeugen der Liebe Gottes in einer Welt, die sich nach Frieden und Gerechtigkeit sehnt.
Im Leben dieser besonderen Menschen, die sich in allen christlichen Kirchen
und Gemeinschaften finden und in der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche als Heilige verehrt werden, wird unser Glaube im praktischen Lebensvollzug, in seinen Höhen und Tiefen, in Zeiten der Gewissheit, aber auch der Anfechtung und des Zweifels konkret.
In ihrem Leben ist der Schatz des Evangeliums wie in einem irdenen Gefäß
verborgen. Sie selber sind unscheinbare, zerbrechliche Gefäße, durch deren
Glauben und Leben die Gnade Gottes hindurchscheint.
Sie stellen nicht sich selbst in den Mittelpunkt.
Es geht ihnen nicht um die eigene Ehre, darum, sich selber zu erhöhen und groß zu machen, um vor Gott und den Menschen angesehen zu werden.
Ihre Heiligkeit gründet darin, dass sie sich im Angesicht Gottes selber als unheilig und unvollkommen vorkommen. Ihre Ehre besteht darin, dass sie Gott allein die Ehre geben, ihre Würde darin, dass sie sich selbst im Angesicht Gottes als unwürdig betrachten. Ihre Hoheit ist die, dass sie sich selbst als niedrig und gering bezeichnen.
Wer anders als Maria, die Mutter Jesu, könnte diese Haltung besser und anschaulicher verkörpern als sie?
„Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast,“
so antwortet sie dem Engel, der ihr die Botschaft von der wunderbaren Geburt
des Erlösers brachte. (Lukas 1, 38)
In ihrem Lobgesang stellt sie uns das Vorbild wahrer Heiligkeit vor Augen.
„Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist freut sich Gottes,
meines Heilandes; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.“ (47/48

Als Väter und Mütter im Glauben bilden die Heiligen die „Wolke der Zeugen“ (Hebräer 12, 1), von der der Hebräerbrief in seinem elften und zwölften Kapitel spricht.
Darum:
Mit allen, die im Glauben an Jesus Christus leben und denen, die uns im Glauben vorangegangen sind, bilden wir zusammen die
G e m e i n s c h a f t d e r H e i l i g e n , nämlich die
e i n e , h e i l i g e , a l l g e m e i n e und a p o s t o l i s c h e K i r c h e ,
zu der wir uns im Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel
gemeinsam bekennen.
Sie ist allein auf Jesus Christus als ihr Fundament gegründet und auf ihm erbaut.

„Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein.
Wenn sie auf ihn nur schauet, wird sie in Frieden sein.
Herr, dich preisen wir, auf dich bauen wir;
lass fest auf diesem Grund uns steh’n zu aller Stund.“

Diese Strophe aus dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet...“, das sich im Gotteslob der römisch-katholischen Kirche findet (639, 3), gibt exakt das reformatorische Anliegen wieder, um das es Martin Luther ging.
Diese Lied nimmt auf, was der Apostel Paulus im 3.Kapitel seines ersten Briefes an die Gemeinde von Korinth schreibt:
„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist,
das ist Jesus Christus.“ (V. 11)
Der Apostel hat durch sein missionarisches Wirken in der Völkerwelt diesen Grund überall gelegt, wo er hin kam.
Danach haben andere auf diesem Grund auf- und weitergebaut.
Menschen kamen zum Glauben an Christus, haben sich in seinem Namen versammelt und haben Gottesdienst miteinander gefeiert.
Schon früh mussten sie sich eine Ordnung gegeben, die Regelungen für Verkündigung und Lehre, Gottesdienst, Leitung, ihr gemeinschaftliches Leben und die Versorgung der bedürftigen Gemeindeglieder beinhaltete.
Allerdings ist es bald nach der Gemeindegründung in Korinth zu Auseinandersetzungen und Spaltungen gekommen.
Aus seiner Kenntnis dieser Vorgänge heraus schreibt Paulus seine Briefe an die Gemeinde von Korinth.
Daraus entnehmen wir, dass es Gemeindeglieder gegeben hat, die sich zu verschiedenen
Personen zugehörig fühlten und unterschiedliche Gefolgschaften bildeten.
„Ich gehöre zu Paulus“, sagt der eine, „ich zu Apollos“, der andere,
ein dritter: „Ich gehöre zu Kephas“ und schließlich wieder ein anderer:
„Ich zu Christus.“
Das führte zu Eifersucht und zum Streit darüber, wer denn nun die
„wahre Kirche“ vertrete. (Irgendwie kommt mir das bekannt vor!)
Liebe Gemeinde, ist es nicht bezeichnend, dass von Anfang der Geschichte des Christentums an immer wieder dominante geistliche Führerpersönlichkeiten mit ihren Anhängern dazu beigetragen haben, dass sich der Spaltpilz unter den
Gemeinden verbreiten konnte?
Die von Lukas an vielen Stellen der Apostelgeschichte immer wieder betonte „Einmütigkeit“, mit der die ersten Christen miteinander umgegangen, Beratungen erfolgt und Beschlüsse gefasst worden
seien, kann man deshalb nur als Mahnung angesichts der in den Paulinischen Briefen berichteten Auseinandersetzungen verstehen.
Mit Recht hat der evangelische Exeget Ernst Käsemann die Frage aufgeworfen, ob der Neutestamentliche Kanon die Einheit der Kirche begründen könne.
Zu verschieden seien die religiösen Sichtweisen, die theologischen Standpunkte und Ausgestaltungen der kirchlichen Ordnungen.
Angesichts dieser Unterschiede verweist der Apostel auf den e i n e n Grund,
der gelegt und vorgegeben ist.
In ihm ist die Einheit der Kirche begründet.
Es ist Jesus Christus selbst, der lebendige Herr, der in seiner Kirche als der
Auferstandene handelt.
Die Kirche ist s e i n L e i b . (1.Korinther 12)
E R i s t die Einheit der Kirche,
und E R r u f t sie zur Einheit.
Darum gehört zur Rede von der Einheit der Kirche der I n d i k a t i v und
der I m p e r a t i v ! Sie ist Gabe und Aufgabe.
Beides gehört untrennbar zusammen.
So, wie auf der einen Seite Christus über dem Portal der Christuskirche seine Hände zum Segen erhoben hat und uns alle mit den Gaben seiner Gnade beschenkt und auf der anderen Seite Christus in der Apsiskuppel
des Quirinusmünsters,, uns ernst anschaut und seinen Finger mahnend
erhebt.
E in s s e i n i n C h r i s t u s u n d e i n s w e r d e n i n C h r i s t u s .
Das ist gemeint, wenn wir von Ökumene reden, oder es etwas bescheidener
ausgedrückt: Das meine ich, wenn ich von Ökumene rede
und mit Verlaub:
ich meine natürlich auch, das das der Apostel Paulus meint, wenn er von dem
e i n e n Grund der Kirche spricht.
Fragen wir uns ernsthaft, ob unsere Konfessionen zu den letzten Dingen gehören, also eschatologische Qualität haben, oder mit Dietrich Bonhoeffer gesprochen, in den Bereich des Vorletzten gehören.
Wo sind heute die Pauliner, Petriner, Apolliner . Was rettet uns im Letzten?
Dass wir zu Rom, Konstantinopel, Moskau oder zu Wittenberg oder Genf gehören?
Liebe Brüder und Schwestern!
Haben nicht die konfessionellen Unterschiede im Blick auf die in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts geführten theologischen Lehrgespräche ihre trennende Kraft längst verloren?
Das, was uns eint, ist größer als das, was uns trennt, so hat es Johannes Paul II.
formuliert.
Müsste man nicht heute so formulieren:
D e r j e n i g e , der uns eint, ist so g r o ß , dass sich alles, was uns noch trennen will, seinem Willen beugen muss.
Der Geist, der uns aus den unterschiedlichen Konfessionen und Kulturen als Menschen verschiedener Rassen, Hautfarben und Sprachen zusammenführt und uns ein neues Verstehen lehrt, ist Gottes Heiliger Geist.
Er steht gegen den „Geist, der stets verneint“, wie ihn Goethe in seinem „Faust“
in der Gestalt des Mephisto dargestellt hat.
Ökumene kann nur gelingen, wenn Tag und Nacht, rund um den Globus um diesen Geist gebetet wird. Ökumene vollzieht sich im gemeinsamen Gebet um den Heiligen Geist.
Liebe Schwestern und Brüder,
der katholische Theologe Heinz Schütte hat in seinem 1985 zuerst erschienenen
Buch „Ziel: Kirchengemeinschaft“, das vom ökumenischen Patriarchat der orthodoxen Kirche, vom Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und nicht zuletzt vom ehemaligen Präfekten der römisch-katholischen Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, ausdrücklich gewürdigt wurde,
zu Beginn aus einschlägigen Dokumenten der verschiedenen Konfessionen Thesen zum Ökumenismus formuliert.
Ich schließe mit einigen Zitaten aus dieser Einleitung,
die u.a. auch Sätze des jetzigen Papstes enthalten und erlaube mir
statt „Ökumenismus“ den Begriff „Ökumene“ zu verwenden:

- Ökumene erwächst aus Treue zum Glauben der eigenen Kirche.
- Ökumene erfordert eine Gesinnung, die auf der Suche nach der Einheit ist,
sich selbst auf sie hin fortwährend reinigen und vertiefen lässt und damit
auch anderen hilft, in einem gleichen Weg der Reinigung und Vertiefung, die gemeinsame Mitte zu erkennen und sich in ihr zu finden...
Es gibt keine echte Ökumene ohne innere Bekehrung.
- Ökumene führt zur Bereitschaft, das Bekenntnis der anderen Konfessionen
auf das Einende hin zu lesen.
- Ökumene gebietet die Überwindung eines Konfessionalismus, in dem das
Nichtgemeinsame, das Anti, als das eigentlich Konstitutive gelebt und so
auf das Gegeneinander gepocht wird.
- Ökumene tut Schritte zur Begegnung und Versöhnung , zur Behebung
von Vorurteilen und Ängsten.
- Ökumene ist zu größtmöglicher Zusammenarbeit auf allen Gebieten und
Ebenen bereit.
- Ökumene ist nicht ein beruhigtes akademisches Geplänkel, das an kein Ziel
zu kommen braucht und sich im Grunde selber genügt, sondern erfolgt unter
dem Zeichen der ungeduldigen Erwartung, die weiß, dass die Stunde
gekommen ist.
- Ökumene fragt nicht nur: „Dürfen wir miteinander kommunizieren?“,
sondern auch: „Dürfen wir einander die Kommunion verweigern?“...
- Ökumene hofft gegen alle Hoffnung, lässt sich nicht verbittern,
resigniert nicht bei Rückschlägen.
- Ökumene bittet Gott und die noch getrennten Christen um Vergebung.
- Ökumene zeigt sich im Gottesdienst in der Fürbitte füreinander.
- Ökumene betet ohne Unterlass für die Einheit.
- Ökumene fordert Hingabe.“

Liebe Schwestern Brüder,
so freuen wir uns mit Ihnen an Ihrem wunderbaren Gotteshaus und beglückwünschen Sie zum 800. Jubiläum seiner Grundsteinlegung.
Möge es noch viele Jahre die Gemeinden zum Gottesdienst versammeln und dazu beitragen, dass wir auf dem gemeinsamen Grund weiter bauen,
damit der letzte Wille unseres Herrn erfüllt wird, den er seinen Jüngern in seinem hohepriesterlichen Gebet hinterlassen hat:

„Ich bitte aber nicht nur für sie (gemeint sind seine Jünger), sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden,
damit sie alle eins sind.
So wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein,
damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.
Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast,
damit sie eins sind, so wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir,
damit sie vollkommen eins sind und die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast
und sie so liebst, wie du mich liebst.“ (Joh 17, 20 – 23)
Amen