Orgelwoche mit Konzerten bei den Oblatenmissionaren

Die Nikolauskloster-Orgel besteht 50 Jahre.
Die Nikolauskloster-Orgel besteht 50 Jahre.
Vor 50 Jahren wurde die Orgel in der Kirche des Nikolausklosters bei Glehn gesegnet. Das nehmen die Oblatenmissionare jetzt zum Anlass für eine Orgelwoche.
 
Am Sonntag, 19. Oktober, wird Henning Dembski aus Düsseldorf die Veranstaltungsreihe ab 19 Uhr mit einem Konzert eröffnen. Er spielt unter anderem Werke von Bach, Pachelbel, Callaerts und Bossi. Für alle, die das musikalische „Geburtstagskind“ aus der Nähe sehen wollen, gibt es am Dienstag, 21. Oktober, ab 19.30 Uhr eine Orgelführung und den einen oder anderen musikalischen Hörgenuss.
 
Stefan Palm, Kantor und Organist in Neuss, spielt im zweiten Orgelkonzert am Freitag, 24. Oktober, ab 19.30 Uhr Werke von Sweelinck, Buxtehude, Mendelssohn und Bach. Den Abschluss der Orgelwoche bilden eine musikalische Vesper und ein Nachtgebet am Sonntag. 26. Oktober, ab 19 Uhr. Musik bei Kerzenschein lässt  der Hauptorganist im Nikolauskloster, Detlef Monecke, erklingen. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.
 
Zum „Geburtstag“ bekam die Klosterorgel eine Generalüberholung und einige kleine Veränderungen an der Registrierung. Das Innenleben wurde vollständig demontiert. Jede der rund 1500 einzelnen Pfeifen ist sauber geputzt worden. Viele Kleinteile wurden wieder angelötet, und sehr vorsichtig wurde neues Leder auf die hölzernen Pfeifen gezogen. „Nach dem Einbau aller Einzelteile und dem Stimmen klingt die Orgel wieder in den schönsten Tönen und ist kaum wieder zu erkennen“, so Detlef Monecke. 1964 war das Instrument von der Firma Kreienbrink aus Osnabrück als Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und Registertraktur erbaut worden. Seitdem hat es unzähligen Trauungen, Taufen und Eucharistiefeiern gedient.