Osterkerzen-Seminar in der Abtei Mariendonk

Reiner Kissels mit der Osterkerze. Foto: TZ
Reiner Kissels mit der Osterkerze. Foto: TZ

Eine besondere Vorbereitung aufs Fest der Auferstehung Christi pflegt der Seelsorgebereich „Dormagen-Nord“ seit einigen Jahren: Er richtet ein Osterkerzen-Seminar aus.

Jetzt waren wieder 13 Gläubige in die niederrheinische Benediktinerinnen-Abtei Mariendonk gefahren, um Osterkerzen für alle sechs Gemeinden sowie das Caritashaus und die Klosterkirche in Knechtsteden zu gestalten. Die Leitung des Wochenendes hatte Schwester Clara Vasseur übernommen, die als Designerin für den Gestaltungsentwurf sorgte und die Teilnehmer spirituell begleitete.

„Acht Einheiten entfielen auf Meditation und Bibelarbeit, sechs auf die Arbeit an den Kerzen“, berichtet Reiner Kissels, der Pfarrgemeinderatsvorsitzende aus Ückerath. Außerdem nahm die Gruppe am Chorgebet der Ordensfrauen teil und hatte Zeit für einen erholsamen Spaziergang an der Niers.

Jedes Jahr stehen die Kerzen unter einem Bibelwort, das den Betrachter neu ins Ostergeheimnis einführt. Diesmal war es Paulus’ „Stückwerk und Vollendung“ aus dem ersten Korintherbrief, das sich in vielen bunten Plättchen auf dem Wachs äußert, die gemeinsam eine Einheit bilden. „Der Sinn der Aktion besteht darin, durch die Gestaltung der Osterkerzen die Zusammengehörigkeit der Gemeinden zu fördern, denn der Osterglaube eint uns“, sagt Kissels.