Pater Aelred feierte Primiz in Langwaden

Primiz (von links): Oberpfarrer i. R. Scholl sowie die Patres Bruno, Aelred und Basilius. Foto: TZ
Primiz (von links): Oberpfarrer i. R. Scholl sowie die Patres Bruno, Aelred und Basilius. Foto: TZ

Eine Primiz im Zisterzienser-Kloster kommt nicht alle Tage vor. Doch jetzt war es soweit: Im Mittelpunkt dieses Langwadener Freudentags stand Frater Aelred Kuhbandner, der durch die Priesterweihe im Kölner Dom zum Pater geworden ist und nun seinen Dienst als Kaplan im Seelsorgebereich „Niedererft“ antritt.

„Es beginnt etwas Neues für Pater Aelred und auch für uns. Als Mönch bleibt er in der Mitte  unserer Gemeinschaft, und als Priester wird er in den fünf Pfarreien wirken, die das Kloster umgeben“, so Prior Pater Bruno Robeck. In der von der Chorgemeinschaft „Niedererft“ um Sven Morche musikalisch gestalteten Freiluft-Primizmesse hielt Heinrich Scholl, früher Oberpfarrer von St. Stephanus in Elsen, die Predigt. Er kommt seit Jahrzehnten zu den Zisterziensern und verbringt bei ihnen auch als Ruhestandsgeistlicher persönliche „Wüstentage". Dabei steht Scholl stets an einem Tag dem Konventamt vor und hält die Predigt. Aus dieser Verbindung war die Idee entstanden, ihn als Primizprediger zu gewinnen.

„Dies passte sehr gut, weil er als erfahrener Pfarrseelsorger, der gleichzeitig eine große Nähe zu unserem Ordensleben hat, Pater Aelred gute Gedanken für seine künftige Aufgabe auf den Weg geben konnte", so der Prior. Dem Gottesdienst schloss sich ein Empfang mit vielen Gästen an. Kuhbandner hatte sich Spenden fürs Kloster gewünscht und wurde nicht enttäuscht.