Pater Gregor begann Noviziat in Langwaden

Pater Gregor fühlt sich in Langwaden wohl. Foto: TZ
Pater Gregor fühlt sich in Langwaden wohl. Foto: TZ

Der Erfurter Diözesanpriester Ulrich Winter (49) ist ins Zisterzienser-Kloster Langwaden eingetreten. Nach einem einjährigen Postulat begann er unter dem Ordensnamen Pater Gregor sein Noviziat mit der Einkleidung, bei der Alt-Weihbischof Hans-Reinhard Koch als Vertreter seiner Heimatdiözese die Predigt hielt.

„In Langwaden ist so eine Art Funke übergesprungen“, erzählt Pater Gregor, der in Erfurt geboren wurde und als Mitglied des Knabenchores an der Kathedrale einen Großteil seiner Kindheit in Dresden verbrachte. Pater Gregor absolvierte eine Tischlerlehre, ließ sich in Potsdam zum Orgelbauer ausbilden, holte das Abitur am Kolleg „Norbertinum“ in Magdeburg nach und studierte in Erfurt Theologie. 1999 empfing er die Priesterweihe und wirkte fortan und zuletzt mit dem Titel „Pfarrer“ an verschiedenen Kaplansstellen in Thüringen.

„Das Entscheidendste auf meinem Weg ins Kloster war immer eine gewisse Unruhe, die ich mir zunächst nicht erklären konnte“, so Pater Gregor. Schließlich kam bei ihm ein gedanklicher Prozess in Gang, der in der Feststellung gipfelte, ein Ordensleben führen zu wollen. Pater Gregor sah sich vier Gemeinschaften an und blieb schließlich in Langwaden, wo er sich sehr wohl fühlt. Er singt und musiziert gern. Außerdem mag er das Gärtnern, das Wandern und das Radfahren.