Pfarrer Windolph begeht sein Silberjubiläum

Pfarrer Windolph ist seit 25 Jahren Priester.
Pfarrer Windolph ist seit 25 Jahren Priester.
Sein silbernes Priesterjubiläum feiert Professor Dr. Joachim Windolph, Pfarrer im katholischen Jugendhilfezentrum "Raphaelshaus" in Dormagen, in einem ebenso würdigen wie bescheidenen Rahmen.

Den Jubiläumstag, den 26. Juni, verbringt Windolph mit Lehrveranstaltungen an seiner Dienststelle, der Katholischen Hochschule in Köln. "Da dies der Ort ist, an den Gott mich offensichtlich gestellt hat, halte ich das sogar für eine würdige Gestaltung", sagt der Seelsorger. Es bleibt allerdings Zeit für eine Vesper im Kreis der Kolleginnen und Kollegen und einiger Studierender mit einem anschließenden Glas Sekt, ehe der Abend mit einer längeren Konferenz abschließt. "Am folgenden Wochenende freue ich mich auf eine Eucharistiefeier im engsten Kreis von Familie und Freunden und zwar dort, wo ich mich den Menschen am Rande sehr verbunden fühle, im Raphaelshaus", so Windolph

Der Silberjubilar wurde 1960 in Düsseldorf geboren und ist in Ratingen-Lintorf aufgewachsen. Er studierte in Bonn Theologie und Pädagogik und empfing vor 25 Jahren die Priesterweihe im Kölner Dom. Von 1987 bis 1991 war Windolph Kaplan in der Kölner Pfarrei St. Agnes und danach Subsidiar in Köln-Worringen und Refrath-Frankenforst. 1997 erfolgte seine Promotion in Religionspädagogik in Bonn. Windolph wirkte drei Jahre als Kreisjugendseelsorger im Kreisdekanat Neuss und ist Pfarrer im Raphaelshaus. Seit 2000 arbeitet er als Professor für theologische Anthropologie und Ethik an der Katholischen Hochschule Abteilung Köln, Fachbereich Sozialwesen. Außerdem engagiert er sich als Geistlicher Beirat bei IN VIA in Köln, einem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit.

"Ich erlebe mich an meiner Hochschule und meinem Raphaelshaus, aber auch bei IN VIA verwurzelt und wertgeschätzt, wofür ich den Menschen dort und Gott richtig dankbar bin. Neben meiner Familie und meinem Freundeskreis gibt es nichts, was mich in den vergangenen Jahren mehr getragen hat als das Evangelium", so Windolph.