Pfingstfest im Nikolauskloster auf das Wesentliche reduziert

Im Nikolauskloster bei Glehn geht es zu Pfingsten erstmals etwas ruhiger zu.
Im Nikolauskloster bei Glehn geht es zu Pfingsten erstmals etwas ruhiger zu.
Im Februar verkündeten die Patres und Brüder des Nikolausklosters bei Glehn, dass das Pfingstfest bei ihnen nicht mehr in der gewohnten Weise gefeiert werden wird. Damals schon hatte Pater Felix, der Rektor des Hauses, angekündigt, dass die Oblatenmissionare das Pfingstwochenende auf andere Weise begehen wollten.
 
Mittlerweile steht die Planung, so Pater Felix: „Auch, wenn das traditionelle Volksfest nicht mehr stattfindet, es also weder Musik noch ein Bühnenprogramm gibt, werden wir das Pfingstfest, die Sendung des Heiligen Geistes, feiern mit Gottesdiensten in der Klosterkirche und im Park."
Der Park ist wie jeden Tag geöffnet, und die Spezialitäten der klostereigenen Backstube werden auch angeboten, erläutert der Pater. Für die Kinder wird es eine kleine Spielwiese geben.
 
Im Einzelnen ist Folgendes geplant: Die heiligen Messen werden am Pfingstsonntag und Pfingstmontag jeweils um 7.30 und 18 Uhr in der Klosterkirche gefeiert. Der Gottesdienst um 10 Uhr findet an beiden Tagen am "Spielschiff" im Klosterpark statt. Anschließend gibt es belegte Brötchen und Kaffee. An beiden Tagen bietet die Spielwiese von 11.30 bis 16 Uhr Unterhaltung für die Kleinen an, und zwischen 13 und 17 Uhr können sich die Besucher mit Kaffee und Kuchen stärken.
 
„Sicher ist das Programm nicht mehr mit dem Pfingstfest der vergangenen Jahre vergleichbar, es wird viel ruhiger und familiärer werden. Ich glaube, wir haben das Fest auf das Wesentliche reduziert. An Pfingsten feiern wir die Sendung des Heiligen Geistes und den Geburtstag der Kirche, und wir können uns in kleinem Rahmen begegnen", so Pater Felix.