Positive Bilanz beim Dormagener Neujahrsempfang

Pfarrer Peter Stelten sprach beim Neujahrsempfang. Foto: TZ
Pfarrer Peter Stelten sprach beim Neujahrsempfang. Foto: TZ

Beim Neujahrsempfang der Dormagener Gemeinde St. Michael im Pfarrzentrum "Römerhaus" hat Pfarrer Peter Stelten eine weitgehend positive Bilanz gezogen. Außerdem stellte er neue Pläne und Projekte vor.

Bei dem Empfang, an dem Abordnungen aus Horrem, Hackenbroich, Zons und der Innenstadt teilnahmen, erinnerte Stelten an die Gründung des Chorhauses St. Michael für 14 kirchenmusikalische Vereinigungen und an die Orgelweihe durch Kardinal Joachim Meisner in der Kirche Zur Heiligen Familie in Horrem. Stelten dankte für die 20.000 Euro an Spenden und 11.525 Euro an Kollekten.

Auch die Pfarr-Statistik ließ kurz auf das Jahr 2012 zurückblicken: 21 Mal läuteten die Hochzeitsglocken; 186 Gemeindemitglieder sind verstorben; 153 Kinder gingen zur Ersten Heiligen Kommunion; 95 junge und erwachsene Mitglieder sind gefirmt worden; 84 Kinder wurden getauft; 55 Menschen sind aus der Kirche ausgetreten, und zwei sind zurückgekehrt.

Das neue Jahr hält einige Herausforderungen bereit, wie Stelten betonte: "Unsere Kita St. Martinus in Zons wird im Frühjahr U3-fit gemacht. Das ist eine große Baumaßnahme, über die wir uns sehr freuen, und die uns viel Arbeit beschert", so der Seelsorger, der der Stadt Dormagen für die Unterstützung dankte. Der U3-Ausbau der Kita Zur Heiligen Familie in Horrem steht dann als nächstes an, vielleicht sogar schon für Herbst 2013.

Ein Personalwechsel wurde außerdem angekündigt: Pfarrer Stelten begrüßte Frank Wyrich, den neuen Verwaltungsreferenten, der im Verwaltungsbüro der Kirchengemeinde arbeiten wird. Er ist Nachfolger von Manfred Wistorf, der in Pension geht.

Im Juni findet in Köln, dem Sitz des 1700 Jahre alt werdenden Erzbistums, der Eucharistische Kongress statt. "Wir sind froh über eine Gesellschaft, in der Religionsfreiheit möglich und verfassungsrechtlich garantiert wird. Aber gleichzeitig wollen wir nicht eine Gesellschaft frei von Religion sein. Eine solche Gesellschaft wäre kalt und rau", sagte Stelten. Zum ersten Advent werde nach fast 40 Jahren ein neues Gebet- und Gesangbuch eingeführt: "Das bedeutet alte und neue Lieder – und komplett neue Nummern, auswendig singen ist dann nicht mehr", so Stelten.