Prior des Klosters Langwaden: Gedanken zur Corona-Krise werden zum Buch

Die Maske zum Freund machen: Prior Pater Bruno Robeck plant ein Buch mit seinen Gedanken zur Corona-Zeit. Foto: TZ
Die Maske zum Freund machen: Prior Pater Bruno Robeck plant ein Buch mit seinen Gedanken zur Corona-Zeit. Foto: TZ

Wenn der Prior der Langwadener Zisterzienser Gäste empfängt, dann trägt er einen prägnanten Mund-Nasen-Schutz. „Kloster Langwaden – Ein Gut für Leib und Seele“, so steht darauf zu lesen. „Die Maske kann herausfordernd werden wie ein Freund, der mir eine unangenehme Wahrheit sagt. Wenn ich die Maske als Freund betrachte, werde ich ihre Nähe aber nicht verweigern, sondern sie zulassen, weil sie mir guttut“, schreibt Pater Bruno Robeck in einem „Spirituellen Zwischenruf zur Corona-Krise“. Die Gedanken, die er in diesem Rahmen äußert, werden wöchentlich auf der Internet-Seite des Klosters und in der Tageszeitung veröffentlicht.

Und bald werden sie auch als Buch erscheinen. „So etwa im Januar oder Februar“ solle das Werk auf den Markt kommen, berichtet der Ordensmann, der große Resonanz auf seine Essays erfährt. Darin geht es dann etwa um den inzwischen im Alltag allgegenwärtigen Mund-Nasen-Schutz.

„Vielleicht finden Sie und ich in der Maske auch einen neuen Freund. Sie soll und kann die menschlichen oder tierischen Freunde nicht ersetzen. Sie ergänzt aber unsere Freundschaften und trägt dazu bei, dass wir uns selbst und den Anderen Gutes tun in schweren Zeiten. Wer die Maske benutzt, hat einen neuen und treuen Freund des Lebens in Corona-Zeiten gefunden“, so Pater Bruno.