Raphaelshaus-Kinder radelten an der russischen Grenze

Durch die Weiten Finnlands radelten die Raphaelshaus-Kinder.
Durch die Weiten Finnlands radelten die Raphaelshaus-Kinder.
Von einer Tour auf dem Europa-Radweg „Eiserner Vorhang“ sind jetzt Kinder des katholischen Jugendhilfezentrums „Raphaelshaus“ in Dormagen zurückgekehrt.
 
Nachdem das „Team Raphael“ im vergangen Jahr das Baltikum unter die Räder genommen hatte, starteten die insgesamt 13 Radreisenden diesmal in der finnischen Hauptstadt Helsinki in Richtung Osten zur russischen Grenze. Dort angekommen, führte die Route dann immer nordwärts entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Übernachtungen in alten Schulen, im Jugendzentrum, im Segelvereinshaus, in Kinderzimmern, in Scheunen und auf schönen Zeltplätzen gehörten zum Alltag auf der 740-Kilometer-Route.
 
Die gesamte Route beginnt an der Barentssee im Norden Norwegens und folgt der finnisch-russischen Grenze bis zum Ostseeraum. Der Küstenlinie Estlands, Lettlands, Litauens und Polens folgend, führt der Radweg entlang der einstigen Grenze der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Der südliche Teil der Strecke führt schließlich bis zum Schwarzen Meer. Insgesamt 20 Länder, darunter 14 EU-Staaten, liegen am Europa-Radweg „Eiserner Vorhang“.
 
Die kommenden Etappen führt das „Team Raphael“ in die entlegenen Teile Europas. Im Süden erwartet das Team eine spannende Etappe von Serbien bis ans Schwarze Meer. Die nördliche Etappe führt noch viele Kilometer durch die finnischen Wälder, über den Polarkreis bis an die Barentssee zum norwegischen Kirkenes.