Richtfest neben St. Pius: Neues Wohnhaus der St. Augustinus-Behindertenhilfe nimmt Form an

Beim Richtfest: (v.l.) Oberpfarrer Monsignore Guido Assmann, Regine Schroers, Einrichtungsleiterin der St. Augustinus-Behindertenhilfe und Thilo Spychalski, Geschäftsführer der St. Augustinus-Kliniken
Beim Richtfest: (v.l.) Oberpfarrer Monsignore Guido Assmann, Regine Schroers, Einrichtungsleiterin der St. Augustinus-Behindertenhilfe und Thilo Spychalski, Geschäftsführer der St. Augustinus-Kliniken
Um Menschen mit psychischen Erkrankungen ein Leben mitten in Neuss mit sozialen Kontakten und einer Einbindung in die Gemeinde zu ermöglichen, investiert die St. Augustinus-Behindertenhilfe in ein neues Wohnhaus an der Paracelsusstraße 6.
 
Im Juni wurde dafür bereits der Grundstein gelegt, vergangene Woche konnte Richtfest gefeiert werden. Bis zum nächsten Frühjahr entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur St. Pius Kirche das neue Wohnhaus für 18 Menschen mit psychischer Erkrankung. Dazu werden neue Gebäudeteile in das bestehende, denkmalgeschützte Ensemble integriert. Die drei Wohngemeinschaften für je vier Personen sowie die große Wohnung für sechs verteilen sich auf die rund 750 qm des zweistöckigen Gebäudes. Damit sich jeder frei entfalten und nach dem persönlichen Geschmack einrichten kann, halten die Wohngemeinschaften für jeden Mieter ein eigenes Zimmer bereit. Gemeinschaftlich werden die großzügigen Wohnküchen, Aufenthaltsräume und Bäder genutzt. Die Terrasse des oberen Stockwerks oder im Innenhof lädt bei schönem Wetter zum draußen Sitzen und Verweilen ein. Ein Raum im Erdgeschoss steht zusätzlich allen für Hobby, Geselligkeit oder als Treffpunkt offen.
 
Damit das Eingewöhnen in das neue Zuhause leichter fällt, werden nicht nur die Wohnräume an die Bedürfnisse und Wünsche der Mieterinnen und Mieter angepasst. Ein Team aus Fachkräften sind rund um die Uhr feste Ansprechpartner und unterstützen je nach individuellem Bedarf.
 
Die Kosten über 2,65 Millionen Euro werden durch Eigenmittel der St. Augustinus-Behindertenhilfe, Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW  und der Deutschen Behindertenhilfe-Aktion Mensch e.V. getragen.