Rommerskirchener Pilger in Santiago de Compostela

Die Pilger vom Gilbach auf dem Monte Gozo.
Die Pilger vom Gilbach auf dem Monte Gozo.
Insgesamt 23 Pilger aus der Rommerskirchener Pfarreiengemeinschaft „Gilbach“ sind jetzt von ihrer Wallfahrt auf dem Jakobsweg zurückgekehrt. Margret Möllerfeld vom Deutschen Lourdesverein hatte die Organisation übernommen, Dechant Monsignore Franz Josef Freericks die Pilgerleitung.
 
Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt nach Bilbao. Nach einem Gottesdienst in der Kirche des heiligen Franziskus ging es zur der Übernachtung in Pamplona. Am nächsten Tag stand zunächst  eine Führung in der Stadt des heiligen Firmin auf dem Programm. In Puenta la Reina, wo sich die Pilgerwege aus Frankreich vereinigen, feierten die Wallfahrer ihre Messe, ehe sie zur ersten Fußetappe aufbrachen. Von der Sonne verwöhnt war auch die zweite Etappe, ehe man weiter zur Übernachtung nach Burgos fuhr.
 
Nach der Messe in der Kathedrale konnten die Pilger die prachtvolle Kirche eines Karthäuserklosters nahe bei der Stadt besichtigen und dann die große Prozession bewundern, bei der nicht nur die Monstranz auf einem großen Wagen mitgeführt wurde, sondern auch überlebensgroße Figuren zu sehen waren. Am Nachmittag standen zwei Etappen zu Fuß durch die heiße Meseta auf dem Programm.
 
Als man Santiago de Compostela näher kam, konnten alle Pilgerinnen und Pilger vom Monte Gozo, dem Berg der Freude, auf die Stadt blicken. Viele ließen es sich nicht nehmen, den Weg vom Berg der Freude bis zur Stadt zu Fuß zu gehen. Noch am selben Abend führte Dechant Freericks die Gruppe zur erleuchteten Kathedrale.
 
Nach einem Stadtrundgang war die internationale Pilgermesse der Höhepunkt der Wallfahrt. Als Konzelebrant konnte der Rommerskirchener Pastor das große Weihrauchfass, das bis unter die Decke geschwenkt wurde, mit Weihrauch „füttern“. Am Nachmittag hatten die Besucher vom Gilbach die Gelegenheit,  in der Krypta den Schrein mit den Reliquien des heiligen Jakobus zu besuchen.