Rund 40 Ferienfahrten im Sommer: katholische Jugend stiftet Gemeinschaft

Rund 40 Ferienfahrten im Sommer: katholische Jugend stiftet Gemeinschaft
Ob am Meer oder in den Bergen, in der Eifel oder in Österreich. Vielfältig sind die Reiseziele vieler Gruppen der katholischen Jugend in diesen Sommerferien.
 
Bei den rund 40 Fahrten im Kreisdekanat Rhein-Kreis Neuss handelt es sich nicht um „all-inclusive-Fahrten“ prominenter Reiseunternehmen, sondern um Fahrten im Rahmen der Jugendarbeit der katholischen Kirche. Die Fahrten werden ehrenamtlich von geschulten Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern organisiert, geplant und durchgeführt. „Ich bin froh, dass so viele junge Menschen ihr Freizeit investieren, um Kindern und Jugendlichen das Erlebnis gemeinsamer Tage zu ermöglichen!“ freut sich Kreisdechant Msgr. Guido Assmann, der auch in diesem Jahr wieder einige der Freizeiten besucht, mit den Teilnehmenden Gottesdienst gefeiert, am Lagerfeuer gesessen und den Leiterrunden für ihren Einsatz gedankt hat.
 
„Viele Kinder und Jugendlichen erleben hier, wie wichtig es ist, nicht egoistisch durchs Leben zu gehen, sondern dass Gemeinschaft nur funktioniert, wenn jeder auf jeden Rücksicht nimmt!“ fasst Assmann zusammen. Ob beim Tischdienst, bei der nächtlichen Bannerwache, beim Sportturnier, immer kommt es auf die Gemeinschaft an.
 
Die Leiterinnen und Leiter bereiten sich monatelang auf diese Fahrten vor. Sie haben in den Heimatpfarreien oder den katholischen Verbänden oft schon Jahre lang eine eigene Kindergruppe. Darüber hinaus machen Sie Schulungen zu pädagogischen und rechtlichen Fragen. Alle Leitenden müssen auch eine Schulung zur Prävention von sexuellem Missbrauch machen. Ohne diese Schulung werden sie als Leiter nicht zugelassen.„Die Eltern sollen wissen, dass sie ihre Kinder guten Gewissens mit in die Freizeiten der katholischen Jugend schicken können!“ sind sich die Veranstalter einig.