Schützenbrüder auf Besinnungswochenende

Der Diözesan-Vorstand des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften traf sich auf Burg Adendorf.
Der Diözesan-Vorstand des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften traf sich auf Burg Adendorf.
Eine starke Abordnung aus dem Rhein-Kreis Neuss war dabei, als sich der Kölner Vorstand des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften auf Bistumsebene in Wachtberg-Niederbachem zu einem Besinnungswochenende traf. 

Die Zusammenkunft stand unter Leitung von Diözesanpräses Pfarrer Reinhold Steinröder, Diözesan-Bundesmeister Emil Vogt und Diözesankönig Pfarrer Alexander Wimmershoff. Von Rhein und Erft angereist waren der stellvertretende Diözesan-Bundesmeister Wolfgang Kuck aus Oekoven (Bundesmeister des Bezirksverbands Nettesheim), Diözesan-Geschäftsführer Robert Hoppe (Bundesmeister des Bezirksverbands Grevenbroich) und Diözesan-Pressereferent Michael Pfankuch aus Garzweiler (stellvertretender Bundesmeister des Bezirksverbands Grevenbroich). Bei einer meditativen Wanderung zu Beginn erinnerte Steinröder an die Bedeutung des Sonntags als Feiertag. „Neue Perspektiven erleben, die Natur genießen, zur Ruhe kommen, den Sonntag vom Werktag im wahrsten Sinn des Wortes bewusst unterscheiden – dies ist gerade für Ehrenamtler nicht immer leicht und nicht immer möglich“, hieß es. Andachten in der Kirche St. Gereon in Niederbachem und in der Natur standen ebenso auf dem Programm wie eine Besichtigung der Burg Adendorf auf Einladung der Familie des Freiherrn von Loë, die das Anwesen in sechster Generation leitet. Gabriela Freifrau von Loë führte durch die 1337 erstmals erwähnte Burg, in der dieses Jahr der Diözesan-Jungschützentag ausgerichtet wird. In der sonst unzugänglichen Privatkapelle der Festung feierten die Schützenbrüder eine heilige Messe. Der Nachmittag brachte für die Vorstandsmitglieder eine intensive Arbeitssitzung, während sich deren Frauen in gemütlicher Runde trafen. Der Abend war mit einigen Überraschungen gefüllt. Die Oekovenerin Carola Kuck-Goergen charakterisierte in Reimform die Eigenschaften der Vorstandsmitglieder, der so genannten Kreuzfahrer. Ihr Ehemann Wolfgang Kuck verteilte dazu Geschenke. Am Sonntag ließen die „Kreuzfahrer“ die Klausur nach einer Morgenmeditation bei einem Mittagessen in Bad Godesberg ausklingen.